Herzogenburg

Erstellt am 28. Dezember 2017, 05:26

von Hans Kopitz und Alex Erber

„Mann für alle Fälle“ erhielt den Ehrenring. Direktor Kurt Schirmer wurde die höchste Auszeichnung verliehen, die die Stadt vergeben kann. Der Beschluss war einstimmig.

Die höchste Auszeichnung der Stadt, den Ehrenring, gab es für Stadtamtsdirektor Kurt Schirmer.  |  Hans Kopitz

Nach der letzten Gemeinderatssitzung im heurigen Jahr wechselten die Gemeindemandatare in den Sparkassensaal, wo es wie jedes Jahr die Ehrungen für die Sportasse und die neuen Akademiker gab, da für die große Anzahl der Geehrten auch der neue Sitzungssaal im Rathaus nicht ausreichte.

Mit dabei waren dabei auch die Ehrenringträger, Josef Bauer, Josef Prem und Franz Schneider sowie die Preisträger, denen heuer bei der Stadt-Jubiläumsfeier die Goldene Ehrennadel verliehen worden war, die aber zu dieser Zeit nicht in Herzogenburg weilten.

Elisabeth Heuritsch, Andreas Kickinger und Anna Maria Figdor, flankiert von Bürgermeister Franz Zwicker und Vizebürgermeister Christoph Artner, wurden mit der Ehrennadel in Gold der Stadt Herzogenburg ausgezeichnet.  |  Hans Kopitz

Aus dem Ehrenring-Träger-Trio ist ein Quartett geworden. Denn die höchste Auszeichnung, die die Stadt vergeben kann, erhielt unter großem Applaus Stadtamtsdirektor Kurt Schirmer. Der entsprechende Gemeinderatsbeschluss, er fiel einstimmig aus, war erst wenige Minuten zuvor gefasst worden.

Bei seinem Rückblick wies Bürgermeister Franz Zwicker auf das arbeitsintensive Jahr hin, das – bedingt durch den Rathausneubau – sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Gemeindemandatare und auch für die Bevölkerung nicht immer einfach war.

„Mit Kritik an Fassade können wir leben“

„Am 12. April 2016 begann der Abbruch – und am 7. Oktober 2017 wurde es einer Bestimmung übergeben. Es ist ein gelungenes, praktisches Bauwerk voller Bürgerfreundlichkeit. Dass die Fassade im sozialen Netzwerk Facebook mitunter heftig kritisiert wurde, damit können wir leben“, so das Stadtoberhaupt, der auch das gut gelungene Heimatbuch ansprach, um das nach wie vor rege Nachfrage herrscht.

Ein großer Dank Zwickers ging an die Akademiker: „Es ist heute nicht einfach, die Strapazen eines Studiums auf sich zu nehmen. Wenn man die Stunden in der Universität und die Stunden daheim zusammenzählt, kommt schon etwas zusammen. Aber es ist ein Grundstein, den man sich gelegt hat, und es ist nur zu hoffen, dass man das in der Praxis umsetzen kann, was man sich vorgenommen hat.“

Bei den Sportassen ging sein Dank auch an die Eltern, denn bei vielen Jugendlichen tragen die Eltern einen wesentlichen Beitrag zu ihren Erfolgen bei. Nicht nur mit den Fahrten zu den Sport- und Wettkampfstätten, sondern auch die vielen Wartezeiten, die man dort verbringen muss: „Das muss man den Eltern hoch anrechnen!“

Nach den Ehrungen lockten Martin und Irene Kaiser mit einem ausgezeichneten Buffet die Gäste zum Tisch.

Die musikalische Umrahmung der stimmungsvollen Feier übernahm diesmal das Streicherquartett Werner Hackl, Obmann des Herzogenburger Sinfonieorchesters, Philipp Gutmann, Erich Koller und Johannes Stecher.