Herzogenburg

Erstellt am 19. März 2017, 12:42

von Hans Kopitz

Marinekameradschaft: Heuer folgt die Bretagne. Die Marinekameradschaft Babenberg-Traisental zog Bilanz über 2016. Höhepunkt war Reise nach Norddeutschland und Dänemark. Im Juni geht es nach Frankreich.

Bei der Generalversammlung der Marinekameradschaft Babenberg-Traisental: Peter Juster, Stadtrat Franz Mrskos, Elisabeth und Leopold Drescher, Obmann Herwig Haböck, Ernst Oppel, Hermine Fial, Ernest Hadwiger, Kurt Hell und Erich Track (von links).  |  NOEN, Kopitz

Das Bordlokal in Ossarn war Schauplatz der heurigen Generalversammlung der Marinekameradschaft Babenberg-Traisental. Dort zog Obmann Herwig Haböck Bilanz über die regen Aktivitäten im abgelaufenen Jahr.

„Es gestaltete sich veranstaltungsmäßig sehr abwechslungsreich. Unsere Bordabende und Sonntags-Frühschoppen wurden der Jahreszeit, dem Wetter und den familiären Umständen entsprechend gut besucht. Unseren Partnerschaftsverpflichtungen konnten wir mit unserem ,harten Kern’ wie immer nachkommen. Dazu zählten die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung des Pionierbundes Krems-Mautern und der Besuch des Österreichischen Marineverbandes in Villach.“

Der eigentliche Schwerpunkt des abgelaufenen Jahres war jedoch die zehntägige Reise nach Norddeutschland und Dänemark, die von Ernst Oppel und Ernest Hadwiger mit dem Reisebüro geplant worden war und auch unter ihrer Regie ablief. Besichtigungspunkte dabei waren das größte Schiffshebewerk Europas in Scharnebek in der Lüneburger Heide mit 38 Metern Hubhöhe, der Besuch der befreundeten Marinekameradschaft Lübeck, die Fahrt durch die holsteinische Schweiz nach Eckernförde und Kappeln an der Schleimündung mit dem Besuch des Wikingermuseums, der Besuch der Marineoffiziersschule Flensburg-Mürwik und der Befestigungsanlagen sowie der österreichischen und dänischen Gedenkstätten aus dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 an den Düppeler Schanzen.

Aarhus, Frederikshaven und auch Kopenhagen

Außerdem standen die Besichtigung der dänischen Westküste mit den deutschen Bunkeranlagen und Geschützbatterien des Zweiten Weltkrieges, der Besuch des dänischen Nordkaps, wo Nord- und Ostsee aufeinander treffen, die Besichtigung der Städte Frederikshaven und Aarhus, die Weiterfahrt zur längsten Hängebrücke der Welt über den großen Belt (18 Kilometer), der dreitägige Aufenthalt in Kopenhagen mit seinen sehenswerten Palästen, Residenzen, Kirchen und Museen - und schließlich die Rückfahrt über Berlin und die Bootsfahrt durch den Spreewald am Programm.

Auch der Marinegedenktag am 28. Juli in Wien, der auch im Gedenken an die Seeschlacht bei Lissa stand, wurde von den Herzogenburgern besucht. Ein besonderes Ereignis war die Segnung des Kriegerdenkmals am Friedhof von Traismauer, denn die Initiative zu der Renovierung und Umsetzung war von Marinekameraden Alfred Winter in seiner Funktion als Obmann des ÖKB -Traismauer ausgegangen, der schon zuvor vier andere Kriegerdenkmale rund um Traismauer saniert hatte.

Das Jubiläum „60 Jahre Shantychor Ebingen“ wurde mit 13 Mitgliedern besucht, am Nationalfeiertag nahm man an der Friedensmesse am Soldatenfriedhof in Oberwölbling teil - und die Beteiligung am Ossarner Adventmarkt beschloss die Aktivitäten im Vorjahr.

Heuer geht der „Törn“ von 15. bis 24. Juni in den westlichsten Ausläufer des europäischen Festlandes, in die Bretagne, wo die Besichtigung zahlreicher Sehenwürdigkeiten auf dem Programm steht.

Peter Juster vom Pionierbund Mautern und Wolfgang Schatzl, der Obmann des Kameradschaftsbundes Herzogenburg, dankten für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, Stadtrat Franz Mrskos überbrachte als Vertreter des Bürgermeisters die Grüße der Stadtgemeinde und lud zur Teilnahme an der heurigen Jubiläumsfeier „90 Jahre Stadterhebung“ ein.