Herzogenburg

Erstellt am 17. Oktober 2016, 12:07

von Hans Kopitz

Offene Ateliers: Endzeit-Surreales und Skulpturen. Vielfalt war in Stiftsstadt Trumpf. Die Gäste kamen voll auf ihre Rechnung.

Hans und Christine Stelzer (hinten) freuten sich über regen Besuch an den beiden Tagen - hier mit Waltraud Steinböck, der Honorarkonsulin der Philippinen für NÖ, sowie Karl und Regina Kunz (vorne, von links).  |  Hans Kopitz

Zwei Künstler - Hans Stelzer und Georg Pummer - und zwei Künstlergruppen präsentierten am vergangenen Wochenende bei den Tagen der offenen Ateliers ihre Werke. Die Besucher kamen zahlreich.

Unter dem Motto „Artwork for a better world“ zeigte der junge Künster Georg Pummer aus Oberwinden seine neue Serie „Resistance Omega“, die an die von ihm geschaffene Serie „Evolution Alpha-Omega“ anknüpft. Seine Stilrichtung reicht von der modernen Abstraktion über detaillierte Darstellungen von Gegenständlichen bis zur mystischen Symbolik. Seinen Stil bezeichnet er als Endzeit-Surrealismus.

Der 75-jährige ehemalige Stadtbaumeister Hans Stelzer bevorzugt in seinen Werken Aquarell, Acryl und Öl, mit denen Akte, Menschen, Landschaften, Architektur oder auch Stilleben in jeder Form dargestellt werden. Zu seinen Besuchern zählten viele Stammgäste, die seinen Stil schätzen.

In der Schupfengalerie zeigte der bekannte Bildhauer Gotthard Obholzer aus dem Stubaital seine Skulpturen, Christine Huber las aus ihrem neuen Katalog und Eva Riebler-Übleis - selbst Künstlerin, die vorwiegend abstrakt mit realistischem Hauch arbeitet -, stellte die beiden Künstler vor.

Joee Erhart kreierte ein Musikgemälde

Einen besonderen Gig gab es bei Joee Erhart in der Kremser Straße: Während Zappa Cermak von den „Bluespumpm“, Judith Pechoc von „The Wild Irish Lasses“ und Karl Horak Musik machten, kreierte Joee ein riesiges Musikgemälde - Carmen Erhart und Petronell Tamas zeigten dabei Schmuckdesign im neuen Atelier.