Herzogenburg

Erstellt am 18. April 2017, 12:03

von Hans Kopitz

Stiftsmeierhof wird nun neu eingedeckt. Dach ist derart groß, dass Arbeiten finanziell bedingt in zwei Etappen erledigt werden.

Viele Leute bleiben hier stehen, nicht nur um die neugeborenen Lämmchen im Wäschegarten des Stiftes zu bewundern, sondern auch, um den fleißigen Dachdeckern zuzuschauen.  |  Hans Kopitz

In den vergangenen Wochen konnten die Gemeindebürger, wenn sie den Prandtauerring entlanggingen, den Dachdeckern zuschauen, die sich am Dach des Stiftsmeierhofes bemühten, die alten Ziegel zu entfernen und neue anzubringen. „Das Dach hat riesige Ausmaße und wir müssen es in zwei Etappen erneuern, denn sonst könnten wir es finanziell nicht schaffen“, so Maximilian Fürnsinn, der Propst des Stiftes.

In den vergangenen 17 Jahren wurde das Augustiner-Chorherrenstift generalsaniert. Das ist seit dem barocken Neubau des Stiftes ab dem Jahr 1714 die umfassendste bauliche Maßnahme. Das Stiftsgebäude ist seit dem Jahr 2012 außen und innen renoviert - die Stiftskirche ausgenommen.

Überdies wurden ein Besucherzentrum mit Klosterladen und Tourismusinformation sowie eine Pilgerherberge ausgebaut. Dafür hat der Herzogenburger Architekt Richard Zeitl-huber seitens des Landes eine Auszeichnung für vorbildliches Bauen in NÖ und die „Goldene Kelle“ erhalten.

Die Gesamtkosten aller bisherigen Maßnahmen belaufen sich auf zehn Millionen Euro.