Herzogenburg

Erstellt am 17. August 2016, 05:39

von Alex Erber

Brisantes Treffen ohne Ergebnisse. VP brachte Anrainer und Gedesag an einen Tisch. Hauptmann: „Konsens nicht möglich.“

Baustelle Kremser Straße: Bis zu einem eventuellen Baubeginn wird das Unkraut sicher noch einige Meter höher wuchern.  |  NOEN, Lisa Röhrer

„Es war ein erster Kontakt, aber viel gebracht hat es nicht.“ So lautet das Fazit von Tischlermeister Josef Lindner nach einem Gespräch mit Gedesag-Vorstandsdirektor Alfred Graf, das auf Initiative von VP-Wirtschaftsstadtrat Erich Hauptmann im VP-Büro über die Bühne gegangen ist.

Lindner ist einer der Anrainer, die das geplante Hotelprojekt in der Kremser Straße beeinsprucht haben. Wie berichtet, spießt es sich an der Bauklasse III; sie ist für die Wohnbaugenossenschaft zwingend notwendig, um das Projekt in Kombination mit Wohnungen wirtschaftlich erfolgreich führen zu können. Im Beisein von VP-Stadtrat Josef Ziegler blieb es beim „gegenseitigen Abtasten“. Denn, so Erich Hauptmann: „Ein Konsens in dieser Frage ist nicht möglich. Aber es ist gut, dass man zumindest miteinander geredet hat.“