Erstellt am 02. Mai 2016, 17:04

von Alex Erber

Gedesag stellt dar, wie das Geld floss. Direktor Alfred Graf: "Das Gesamtareal umfasst sechs Gründstücke, zwei Bestandsobjekte."

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Bei der Kremser Wohnbaugenossenschaft Gedesag kann man sich über die Korruptionsvorwürfe nur wundern. Direktor Alfred Graf stellt klar: „Für das Wohn- und Geschäftshaus mit 32 Wohnungen samt Tiefgarage und einen Hotelbereich mit etwa 40 Betten und einer ebenerdigen Gastronomie besteht mit der – im Eigentum von Thomas Höhrhan stehenden - Traisenhotel GmbH ein Vertragsverhältnis für die Sicherung und Arrondierung der erforderlichen Grundflächen samt Abbrucharbeiten und Planungsleistungen einschließlich Beibringung einer rechtskräftigen Baubewilligung.“

Von diesem Gesamtentgelt sei intern ein Teilbetrag von 620.000 Euro dem Grundstücksbereich zugeordnet worden, der das rund 1.820 Quadratmeter umfassende Gesamtareal aus sechs Grundstücken mit zwei Bestandsobjekten samt Arrondierung, Vermessung beziehungsweise allen Aufschließungskosten umfasse, und nicht mit den vorangegangenen Kaufverträgen der Traisenhotel GmbH mit der Stadtgemeinde Herzogenburg für vier Liegenschaften ohne Zusatzleistungen ident sei.

Graf: „Dem zufolge sind an die Stadtgemeinde Herzogenburg 160.000 Euro als Barkaufpreis geflossen und weitere 170.000 Euro sind von ihr ab 2020 in Form von 20 Teilbeträgen zu jährlich 8.500 Euro noch zu leisten, da dem Hotel als ,Wirtschaftsförderung‘ für die Pkw-Nutzung eine Fremdfläche überlassen wird.“