Erstellt am 04. März 2016, 17:54

von Hans Kopitz und Alex Erber

In völlig neuem Glanz. Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist die Einrichtung am Areal des ehemaligen Stadtbades fertig. FP vermutet, dass es nicht bei den projektierten 150.000 Euro bleiben wird.

In der gemütlichen Küche des Juze: Siyar Aysel, Johanna Nitsche, Michaela Nemetz, Baris Jackson, Ibrahim Ocak, die Betreuer Marek Illmer und Mario D’Ancona sowie Semih Öztürk und Metin Coban (von links).  |  NOEN, Kopitz

Das neue Jugendzentrum am Areal des alten Stadtbades - das alte Juze in der Kremser Straße wird zurzeit abgerissen - ist nun bis auf ein paar Kleinigkeiten fix und fertig. Die Jugendlichen haben sich sehr bemüht, bei der Inneneinrichtung mitzuhelfen. Es stehen Billardtische, Tischtennis, Wuzzler, Gesellschaftsspiele und viele weitere Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung zur Verfügung.
 

„Das Freizeit-Angebot stimmen wir im Sinne einer partizipativen Teilnahme mit den Wünschen der Jugendlichen ab, das heißt, dass die Erwartungen unserer Schützlinge Vorrang haben - und wir unterstützen sie“, so Juze-Leiter Marek Illmer. Dabei entstehen zahlreiche Aktionen im Haus und auch interessante Ausflüge. Zusätzlich gibt es verschiedene Gruppenangebote, wie beispielsweise DJ-Kurse, sogenannte Girls-Days - nur für Mädels -, Fußballspielen oder Outdoor-Tage. Illmer: „Wir haben aber auch Ferienprogramme in den schulfreien Wochen, wo Ferienfahrten gemacht werden, es ist für jede und jeden etwas dabei.“

Geöffnet ist das Juze Donnerstag bis Samstag, jeweils von 15 bis 22 Uhr - wen es interessiert, was dort alles passiert, schaut ins Facebook - oder einfach vorbei. Neue Besucher sind immer herzlich willkommen.

Das Juze hat nicht nur Freunde, sondern auch Kritiker, allen voran die FP. „Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass die Neuerrichtung teurer als geplant wird“, sagte FP-Stadtrat Wolfgang Schatzl in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Konkret: „Statt 150.000 Euro ist nun von 200.000 Euro die Rede.“

SP-Vizebürgermeister Christoph Artner und Stadtamtsdirektor Kurt Schirmer betonten, dass man über eine Kostenüberschreitung derzeit noch nicht reden könne: „Das Projekt ist noch nicht abgerechnet, warten wir einmal ab.“