Inzersdorf-Getzersdorf

Erstellt am 21. Juli 2016, 18:42

von Hans Kopitz

Einigkeit auf ganzer Linie. Im Zentrum der letzten Sitzung vor der Sommerpause standen Auftragsvergaben. Als nächstes größeres Bauprojekt steht die Gesamtsanierung der Aufbahrungshalle bevor.

140.000 Euro kostet die Gesamtsanierung der Aufbahrungshalle, die schon in die Jahre gekommen ist. Mit den Arbeiten soll in Kalenderwoche 33 begonnen werden. Hans Kopitz  |  NOEN

Ruhig - fast friedlich - ging am vergangenen Montag die letzte Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause in der Volksschul-Aula über die Bühne.

Im Vordergrund standen dabei die Auftragsvergaben für die Sanierung der örtlichen Aufbahrungshalle, für die Flugdächer beim Altstoffsammelzentrum, für die Tiefbauarbeiten, den Infrastruktur- und Straßenunterbau „Am Pilgerweg“ sowie für die Regen-Rückhaltemaßnahmen in Anzenberg.

Um es vorwegzunehmen: Alle Punkte wurden einstimmig beschlossen, es gab weder Gegenstimmen noch Enthaltungen. Eine Tatsache, die zeigt, dass in dieser Gemeinde - im Gegensatz zu manchen anderen - großteils Einigkeit herrscht.

Die Bauarbeiten starten bereits im August

Die Aufträge wurden wie üblich an die Bestbieter vergeben - so gingen bei der Aufbahrungshalle die Dachdecker- und Spenglerarbeiten an die Firma Schöpf in Traismauer, die Maler- und Fassadenarbeiten an Malermeister Peter Haselmann aus Herzogenburg, die Lieferung der neuen Fenster und Türen an die Firma Rekord aus Getzersdorf und die Straßenbau- und Betonarbeiten an die Firma Zwettler. Insgesamt werden die Sanierungskosten rund 140.000 Euro betragen. Mit den Arbeiten soll in der 33. Kalenderwoche begonnen werden.

Längere Diskussionen gab es bei den Flugdächern beim Altstoffsammelzentrum, die laut Bürgermeister Ewald Gorth nicht nur deutlich mehr Lagerplätze, sondern auch vermehrten Witterungsschutz für das gelagerte Material bringen. Hier standen zwei Varianten zur Auswahl: entweder aus Lärchenholz oder aus verzinkten Isolierpaneelen. Da das Lärchenholz regelmäßig gestrichen werden muss, entschied sich der Gemeinderat einhellig für die zweite Variante in Höhe von 11.340 Euro.

Die Arbeiten für die Infrastrukturmaßnahmen der umgewidmeten Grundstücke „Am Pilgerweg“ wird als Bestbieter die Firma Zwettler aus St. Pölten übernehmen.

Für die Hochwasser-Rückhaltemaßnahmen in Anzenberg wurden bereits Gespräche mit den Anrainern geführt und es gab keine Einwände. Da die nächste Gemeinderatssitzung erst nach den Ferien stattfinden wird, wurde beschlossen, dass der Gemeindevorstand ermächtigt wird, die Arbeiten an den Bestbieter zu vergeben, um so Verzögerungen zu vermeiden. Das Material zur Dammschüttung ist bereits vorhanden. Im Vordergrund stehen die Baggerarbeiten sowie die Anschaffung von Rohren und Wurfsteinen.