Erstellt am 23. Mai 2017, 16:44

von Birgit Kindler

Gorenzel: „War ein ziemlicher Kampf“. Fast täglich hatte die Bürgermeisterin für den Bewerb trainiert. Persönliche Bestmarke konnte sie aber nicht knacken.

Bürgermeisterin Karin Gorenzel schaffte es trotz widriger Wetterverhältnisse ins Ziel.  |  NOEN

Geschafft nach dem Bewerb: Jetzt gab es für die Ortschefin zunächst einmal eine Pizza.  |  NOEN, privat

„Ich bin froh, dass ich überhaupt ins Ziel gekommen bin“, sagt Karin Gorenzel. Die Bürgermeisterin trat beim Ironman in St. Pölten an und schaffte es, trotz widriger Wetterbedingungen das Rennen zu beenden. Eigentlich wollte Gorenzel eine Zeit unter sieben Stunden erreichen und damit ihre persönliche Bestmarke vom vergangenen Jahr knacken. „Aber es war ein ziemlicher Kampf. Das Radfahren war das Schwierigste. Aufgrund der nassen Fahrbahn musste ich häufig bremsen und ich hatte auch immer Gegenwind“, so Gorenzel unmittelbar nach dem Bewerb. Das Laufen sei zwar anstrengend gewesen, „hat aber gepasst“. Keine Probleme gab es beim Schwimmen, denn „der See war wärmer als die Außentemperatur“, sagt die Ortschefin.

Körperpflege und Pizza

Jetzt werde sie sich erst einmal der Körperpflege widmen „und dann gibt es eine große Pizza“, freute sich Gorenzel auf die Mahlzeit.

Insgesamt sei der Ironman in St. Pölten ein toll organisierter Bewerb gewesen mit guter Stimmung und einem großartigen Publikum, resümiert Gorenzel. Ob die Bürgermeisterin beim Ironman im nächsten Jahr wieder antreten wird weiß sie noch nicht: „Aus heutiger Sicht eher nicht“, sagt Gorenzel kurz nach dem Bewerb. Trainieren wird sie aber auf jeden Fall weiter.

Dass Gorenzel überhaupt am Bewerb teilnehmen konnte, dafür hatte der Wölblinger Leopold Kalteis gesorgt. Denn urplötzlich war ein Problem aufgetaucht, mit dem sie nicht rechnen konnte. Das Rad der Bürgermeisterin war zwei Tage vor dem Bewerb beim Einstellen kaputt gegangen.

Kalteis reparierte es kurzfristig in seiner Rad-Werkstatt in Mautern und so stand einem Start nichts mehr im Weg.