Erstellt am 06. August 2016, 12:22

von Günther Schwab

Nahversorger ist nun ein Jahr in Vollbetrieb. Obmann Karl Wallner zieht eine positive Bilanz: „Geschäft lief gut an. Die Umsatzzahlen müssen aber weiter gesteigert werden.“

Vor einem Jahr hat der Nahversorger im Nussdorfer Marktzentrum seine Pforten wieder geöffnet. Der Verein „Unser Dorfgschäft“ hat sämtliche Hürden zur neuerlichen Geschäftseröffnung erfolgreich bewältigt. Durch einen guten Geschäftsgang und weiterhin vermehrten Kundenzuspruch hofft man, die Nahversorgung in Nussdorf sicherzustellen. Im Bild: Petra Wurst, Obmann Karl Wallner, Erna Wildthan (der Gewinnerin eines Preisausschreibens) und Silvia Zehetner (von links) bei der Geschenksübergabe.  |  NOEN, Günther Schwab

Der Nahversorger in Nussdorf, der seit dem 6. August 2015 vom Verein „Unser Dorfgschäft“ betrieben wird, feiert in Kürze sein einjähriges Betriebsjubiläum in der „neuen“ Betriebsform.

Zur Vorgeschichte: Vor knapp mehr als fünf Jahren wurde das Nussdorfer Marktzentrum samt Nahversorger im Rahmen eines Großprojektes (Kostenvolumen: über eine Million Euro) errichtet. Damals war man sich einig, die Nahversorgung mit dieser Investition über einem längeren Zeitraum gesichert zu haben. Dann haben allerdings gleich zwei Pächter das Handtuch geworfen.

Um die Nahversorgung sicherzustellen, wurde im Vorjahr ein neuer Weg beschritten. Nach dem Muster vom Erfolgsmodell aus der Marktgemeinde Rossatz-Arnsdorf wurde der Verein „Unser Dorfgschäft“ (die NÖN berichtete) gegründet. Im gut funktionierenden Teamwork ist es dem neu gegründeten Verein mit Karl Wallner als Obmann gelungen, das vorrangige Ziel, die Wiederöffnung des Nahversorgers in Nussdorf, zu realisieren.

Geschäft lebt auch von vielen Aktivitäten

„Das Geschäft ist im ersten Betriebsjahr sehr gut angelaufen und wir sind mit dem Geschäftsgang weitgehend zufrieden. Um erfolgreich und nachhaltig weiterarbeiten zu können, ist es notwendig, die Umsatzzahlen weiter zu steigern“, so der Obmann Karl Wallner.

Weiters: „Zu diesem Zweck wurde ein neu gestalteter Kommunikationsbereich geschaffen. Auch die Produktpalette ist erweitert worden.“

Zusätzlich habe es auch laufend verschiedenste Projekte, so beispielsweise ein Schulprojekt, eine Ausstellung mit lokal ansässigen Künstlern und viele weitere Aktivitäten, zum Beispiel eine Jungweinverkostung oder ein Oktoberfest, gegeben.

Sehr gut eingeführt hat sich der Montagnachmittagstreff, wobei sich mehrere Senioren zu einem „Tratscherl“ in dem Kommunikationsbereich einfinden.

Auch für die nächsten Monate ist einiges geplant. Am 5. und 6. August soll es ein Jahresfest mit zahlreichen Sonderangeboten und am 10. September einen E-Mobilitätstag geben. „Wir sind stolz, dass unser Dorfgschäft unter den aktuellen Voraussetzungen in den nächsten Jahren bestehen bleibt. Die Gemeindevertreter stehen voll und ganz hinter dem Dorfgschäft. Wir wollen uns bei allen Kunden herzlich bedanken, würden uns aber sehr freuen, wenn noch mehr Gemeindebürger unser Service nutzen würden“, so Obmann Karl Wallner.