Erstellt am 23. Mai 2016, 16:04

von Maria Prchal

"Kleine Maus - ganz groß". Die Herzogenburger Panflötenspielerin Natascha-Rafaella Plank hat die Jury beim Bezirksfinale überzeugt. Am 11. Juni werden die Mostviertel-Sieger ermittelt.

 |  NOEN, NÖN

Auf einer großen Bühne stehen, überall Lichter, das ganze Publikum ist fokussiert: Die Situation einer Live-Bühnenshow ist schon stressig genug für Erwachsene. Da grenzt es an ein Wunder, wie bravourös die erst zehnjährige Natascha-Rafaella Plank ihren Auftritt im Rampenlicht gemeistert hat.

Standing Ovations und ein Plakatmeer

Schon beim Casting von „Die NÖN sucht das größte Talent“ hatte die junge Herzogenburgerin mit ihrer Panflöte die Jury mit Andy Marek überzeugt. Als Belohnung gab‘s für sie den Aufstieg in das Bezirksfinale im St. Pöltner Traisenpark. Dort musste sie sich mit acht weiteren, allesamt älteren Musikern messen, um den Einzug ins Mostviertelfinale zu schaffen.

Doch auch diese Show hat Natasha-Raffaela mit Muße hinter sich gebracht. Sobald sie mit ihrer Flöte bewaffnet die Bühne betrat, gab‘s beim Publikum kein Halten mehr. Ein Feuerzeugmeer begleitete sie bei ihrem gefühlvollen Spiel, ihre Begleiter hielten Plakate hoch und am Schluss erntete sie Standing Ovations.
 

Bei der Ergebnisverkündung stieg dann die Spannung: Kommt Natascha-Rafaella zusammen mit fünf anderen Kandidaten ins Mostviertelfinale in Mank oder nicht? Als dann Moderator Andy Marek diese Frage mit „Ja“ beantworten konnte, gab es von der Zehnjährigen nur ein ungläubiges „Was?“

Doch sie hat sich nicht verhört: Am 11. Juni wird Natascha-Rafaella Plank in Mank auf der Bühne stehen. Ebenfalls geschafft haben es Ksenia Skorokhodova, Anna-Marie Gattinger, „Zaumg‘wiaflt“ und Barbara Duy. Begeistert von der Leistung der kleinen Panflötenmeisterin war Andy Marek: „Sie ist zwar noch eine kleine Maus, auf der Bühne aber ganz groß.“