Erstellt am 03. November 2015, 05:07

von Alex Erber

Auf das richtige Maß kommt’s an. Nahezu kein Tag vergeht ohne Studien, die für Schmunzeln sorgen: Wer schwarzen Kaffee oder Bitterschokolade mag, hat einen Hang zum Sadismus oder ist schlichtweg asozial, behauptet man an der Universität Innsbruck.

Nahezu kein Tag vergeht ohne Studien, die für Schmunzeln sorgen: Wer schwarzen Kaffee oder Bitterschokolade mag, hat einen Hang zum Sadismus oder ist schlichtweg asozial, behauptet man an der Universität Innsbruck.
 


Der WWF im Verbund mit der Wirtschaftsuniversität Wien hat in der Vorwoche die Sensation verkündet, dass Herr und Frau Österreicher zu viel und zu fett essen. Punkto Fleischverbrauch halte man hierzulande einen „traurigen Rekord“, so die Umweltschützer wortwörtlich.

Keine andere Studie hat jedoch für so viel Ärger gesorgt wie jene, die von der Weltgesundheitsorganisation präsentiert worden ist: Schinken und Wurst als Darmkrebs-Erreger? Kein Wunder, dass da die Fleischer der Region auf die Barrikaden gehen. Die Rede ist von den Fleischhauern ums Eck, die regionale Produkte verkaufen. Und die immer weniger werden, weil sie gegen billiges Industriefleisch chancenlos sind.

Einen Bärendienst hat man ihnen erwiesen, denn beim Fleisch ist es nicht anders als bei anderen Lebensmitteln: Auf das richtige Maß kommt‘s an.