Erstellt am 08. März 2016, 05:04

von Wolfgang Wallner

Herzklopfen in der Hauptstadt. Wolfgang Wallner über den Heim-Hit für die St. Pöltner.

Verpatzte Generalprobe, gelungene Premiere? Theaterweisheiten muss man nicht bemühen, um zu wissen: Ein Abend wie jener in Lustenau wird sich nicht wiederholen. Im Ländle ging alles schief, was schief gehen kann. Gegen Wacker Innsbruck werden die Karten neu gemischt. Der SKN kann gegen die Tiroler einen großen Schritt in Richtung Titel machen.

Aus der Landeshauptstadt soll auch eine Fußballhauptstadt werden. St. Pölten nimmt den Aufstieg ins Visier und versucht die Stadt ins SKN-Boot zu holen. Dass die Euphorie durch die Lustenau-Pleite einen Dämpfer erhalten hat, ist klar. Ausrede darf das aber keine sein. Wenn die SKN-Sympathisanten jetzt nicht ins Stadion kommen, wann dann!

Es geht um die sprichwörtliche Wurst, der Gegner ist attraktiv und die St. Pöltner Truppe muss den Vergleich mit dem Kader eines Bundesligisten nicht scheuen. Viel mehr kann sich das Fußballherz nicht wünschen. Und das sollte man nun – mit der Vision Aufstieg vor Augen – auch in St. Pölten lautstark schlagen hören.

Denn „bundesligareif“ sollten nicht nur Mannschaft und Stadion sein, sondern auch der Rückhalt in der Region. Die Fans können ein Zeichen setzen. Und zeigen, dass „we believe“ mehr ist als nur ein Slogan.