Erstellt am 09. August 2016, 04:38

von Alex Erber

Ein guter Eingriff in die Natur. Alex Erber über ein vorbildliches Projekt.

Mit der Eröffnung eines Abschnitts des Donauradweges bei der neuen Traisen ist in der Vorwoche der vorletzte Meilenstein eines vorbildlichen Projektes gesetzt worden. Der letzte Meilenstein ist die Fertigstellung des Gesamtprojektes, die in wenigen Wochen erfolgen soll.

Mit einem Aufwand von rund 26 Millionen Euro hat die Traisen im Unterlauf ein neues Bett erhalten; auf einer Länge von 9,4 Kilometern. Statt eines begradigten Gewässers, alleine optisch unsäglich, findet man jetzt einen mäandrierenden Fluss vor, der der Natur im wahrsten Sinne freien Lauf lässt; im und neben dem Gewässer. Das freut Ökologen wie Fischer gleichermaßen. Und das mag auch der Grund sein, warum das Projekt vor und während der Umsetzung von Ruhe begleitet war. Es veranschaulicht deutlich, dass es auch Sinn machen kann, wenn der Mensch in die Natur eingreift.

Und sei es auch nur, um schwere Sünden der Vergangenheit, und das sind die meisten Begradigungen nun einmal, auszubügeln.

Alle Beteiligten haben sich daher ein großes Lob verdient.