Erstellt am 07. Juni 2016, 05:50

von Alex Erber

Schutzmantel der Anonymität. Alex Erber über ein Schreiben, das für Aufregung sorgt. Stollhofens Feuerwehrkommandant Markus Stockinger ist richtig sauer. Es kommt schließlich nicht alle Tage vor, dass man vor einem Feuerwehrfest von der Exekutive persönlich und vor Ort belehrt

Stollhofens Feuerwehrkommandant Markus Stockinger ist richtig sauer. Es kommt schließlich nicht alle Tage vor, dass man vor einem Feuerwehrfest von der Exekutive persönlich und vor Ort belehrt wird, dass man sämtliche Vorschriften einzuhalten hat.

Jetzt ist das Fest schon längere Zeit vorbei, es hat dabei keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Aber nun sorgt ein anonymes Schreiben für Riesenwirbel bei den Silberhelmen, in dem speziell der „Lärm“ beklagt wird.

Sauer ist Markus Stockinger einerseits wegen falscher Vorwürfe, die darin geäußert werden. Was ihn noch mehr auf die Palme bringt, ist das Verharren des Verfassers in der Anonymität. Wie soll man Vorwürfe entkräften oder entgegentreten, wenn man das Gegenüber nicht kennt?

Das anonyme „Anpatzen“ von politischen Gegnern, Anrainern, Nachbarn ist nichts Neues. Leider hat es in den vergangenen Jahren eine neue Dimension erfahren. Klarnamen sind mitunter Raritäten. „Superman“ oder „Spidergirl“ lassen grüßen.