Erstellt am 02. Februar 2016, 05:03

von Claus Stumpfer

SCU-Crew schafft das Wunder. Claus Stumpfer über Skirennen, die lange Zeit undurchführbar schienen.

Der wohl schwierigste Einsatz von Leopold Wutzl und seinen SCU-Mannen war es sicherlich, die zwei Rennen zur Austrian Race Series, der größten österreichweiten Punkterennserie, am Freitag in Lackenhof überhaupt zur Austragung zu bringen.

200 Fahrer waren aus vielen Bundesländern angereist und denen wollte Wutzl natürlich eine Absage ersparen, weshalb er und sein Team an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gingen, um trotz widrigster Witterungsverhältnisse eine halbwegs faire Durchführung der Rennen zu gewährleisten. Dauerregen, Nebel und einer knietiefen Sulzschneeauflage wurde getrotzt! Die Fahrer nahmen mehrstündige Verspätungen geduldig in Kauf. Der Nebel musste erst abziehen, denn natürlich hatte auch Wutzl die Sicherheit zu gewährleisten.

Salzstreuung zum richtigen Zeitpunkt, in Kombination mit Dauerrutschkommandos, sorgten für passable Pistenbedingungen. Und belohnt wurden Wutzl, sein SCU-Team und die Fahrer am Samstag mit einer pickelhart durchgefrorenen Piste bei Kaiserwetter. Das brachte nochmals um hundert Starter mehr und den Beweis, dass Amateur-Skirennen auch in Niederösterreich genügend Fahrer anlocken, wenn sie nur attraktiv genug aufgezogen werden.