Erstellt am 06. Februar 2018, 05:26

von Alex Erber

Zwei Insolvenzen an einem Tag. Alex Erber über Forstinger, Svoboda und die Zukunft.

Ja, wie passt denn das Ganze zusammen? Da ist die Rede vom wirtschaftlichen Aufschwung, von mehr Lehrstellen als Lehrlingen. Und dann das! An einem einzigen Tag schlittern zwei Unternehmen in der Region St. Pölten in die Pleite. Forstinger, Österreichs größte Autozubehör-Kette mit Sitz in Traismauer, schreibt 31,22 Millionen „Miese“ und dass es bei Svoboda Büromöbel in St. Pölten „nur“ knapp sechs Millionen Euro sind, stimmt auch nicht unbedingt heiter.

Beiden Firmenverantwortlichen muss man zugutehalten, dass sie die Betriebe in nicht fittem Zustand übernommen haben. Und dass sie alles daran setz(t)en, um eine wirtschaftliche Gesundung herbeizuführen. Jetzt ist der Scherbenhaufen da und es gibt Durchhalteparolen.

Durchhaltevermögen ist beiden Betrieben zu wünschen, immerhin stehen viele Arbeitsplätze auf dem Spiel, allein im Zentrallager von Forstinger in Traismauer sind rund 80 Personen beschäftigt. Wie die beiden Unternehmen in die Erfolgsspur finden können, steht allerdings in den Sternen. Denn die Insolvenzen kamen nicht überraschend . . .