Herzogenburg

Erstellt am 15. Juli 2017, 05:03

von Hans Kopitz

Spiel mit Farbe und Gefühl. Seniorenbetreuerin Roswitha Frühwirth schmückt die Gänge des Martinsheims immer wieder mit ihren farbenfrohen Werken. Sie setzt dabei vor allem auf die Maltechnik „panArt“.

Künstlerin Roswitha Frühwirth setzt vor allem auf lebendige Farben. Ihre Werke sind meist abstrakt, aber durchaus auch mit figuralen Elementen.  |  NOEN, Hans Kopitz

Wer ab und zu das Café Martini oder eine Veranstaltung im Martinsheim besucht, dem sind bestimmt schon die farbenfrohen Gemälde in den Gängen und Räumen aufgefallen. Schöpferin der Werke ist die Seniorenbetreuerin und Ehrenamtskoordinatorin Roswitha Frühwirth.

Ihre Malkunst ist vielfältig - sie arbeitet in panArt, Acryl, Aquarell, mit Mischtechniken und Öl. Am liebsten mag sie aber das „panArt“, das man als „im Fluss sein“ bezeichnen könnte. Genau aus diesem „im Fluss sein“ schöpft die Malerei ihre Kraft. Sie bringt die innere Welt mit dem Äußeren in Einklang. Dieser Einklang zieht mit lebendigen panArt-Farben Spuren am Maluntergrund. Meistens abstrakt, aber durchaus auch mit figuralen Elementen ist es eine Technik des freien Malens.

„Es ist ein befreiendes Spiel mit Farbe und Emotionen, Luft und Wasser, das allein im Fühlen seinen Ausdruck findet“, wie Roswitha Frühwirth anschaulich erklärt.

Sie sieht die Kunst vor allem als Ausgleich: „Diese Art des Malens ist für mich die beste Möglichkeit, die eigene Mitte wieder zu finden. Hier steht vor allem das Einbringen und das Zulassen von Gefühlen im Vordergrund. Das Unterbewusstsein führt meine Hand, die Farben stelle ich selbst her und wähle bewusst nur den Farbrhythmus, der im Einklang zu meiner seelischen Verfassung steht. Das Auge des Betrachters soll sich in den Farben der Harmonie verlieren“, erzählt die begeisterte Künstlerin.