Erstellt am 24. November 2015, 18:13

von Alex Erber

Landjugend-Bundesobmann nur mehr "einfaches Mitglied". Michael Hell stand drei Jahre lang an der Spitze der österreichischen Landjugend. Nun stellte er statutengemäß seine Funktion zur Verfügung: "Es war eine wunderschöne Zeit."

Bundesobmann Michael Hell und Bundesleiterin Elisabeth Gneissl nahmen Abschied, am Bild flankiert werden sie von ihren Nachfolgern Martin Stieglbauer (Steiermark) und Isabelle Riedl (NÖ, Bezirk Melk).  |  NOEN, Landjugend

Im Bregenzer Schauspielhaus ging am Wochenende eine kleine Ära zu Ende: Michael Hell hat statutengemäß seine Funktion als Bundesobmann der österreichischen Landjugend zur Verfügung gestellt: „Jetzt bin ich wieder einfaches Mitglied der Landjugend Kapelln“, schmunzelt er.

In seiner Heimatgemeinde hat mit dem Beitritt zu der Organisation im Jahr 2001 alles begonnen. Von 2006 bis 2099 fungierte Michael Hell als Obmann, 2009 bis 2011 lenkte er die Geschicke des Landjugend-Bezirks Herzogenburg. Von 2010 bis 2013 bekleidete der heute 28-Jährige die Funktion eines Landesbeirats.

Unvergesslich: 60-Jahr-Feier der Landjugend

Seit 2012 zog der nunmehrige Steuerberater in den Bundesvorstand ein, ehe er 2013 zum Bundesobmann gewählt wurde und somit über 90.000 Mitglieder vertrat.

„Mein schönstes Erlebnis in dieser Zeit war die 60-Jahr-Feier der Landjugend in Wien. Die Veranstaltung wurde zu einem großen Vernetzungstreffen von verschiedenen Funktionären und Generationen. Es war mir eine Ehre, dass ich es organisieren durfte“, blickt Michael zurück.

Was die Landjugend so attraktiv macht? „Es ist die beste Gemeinschaft, die es gibt. Vor allem wegen ihrer Vielseitigkeit: Hier kann wirklich jeder seine persönlichen Talente einbringen!“