Erstellt am 13. April 2017, 05:30

von Peter Nussbaumer

Lenker verhinderte Crash. Durch seine schnelle Reaktion konnte Lkw-Lenker Zusammenstoß verhindern. Sein Fahrzeug ist dabei umgekippt. Der unfallverursachende Autofahrer machte sich aus dem Staub.

Einen Zusammenstoß konnte Lkw-Lenker Michael Spangl durch seine schnelle Reaktion in letzter Minute verhindern. Der Anhänger seines Gefährts macht das abrupte Umlenken aber nicht mit und kippte zur Seite.  |  NOEN

Die geistesgegenwärtige Reaktion eines Lkw-Lenkers der Firma Öllerer aus Langmannersdorf hat Schlimmes verhindert. Am vergangenen Donnerstag hätte sich auf der Bundesstraße 1 Richtung Kapelln schon fast ein Crash zwischen besagtem Lkw und einem Pkw ereignet.

Lkw-Lenker Michael Spangl aus Thalheim schildert den Vorfall: „Nach der Abzweigung Maria Jeutendorf kam mir auf meiner Fahrbahn ein silbergrauer Kombi entgegen, er näherte sich mir etwa bis auf rund 200 bis 300 Meter. Um den sicheren Zusammenstoß zu vermeiden, verriss ich mein Fahrzeug nach rechts über das Bankett in den Straßengraben und lenkte anschließend wieder auf die Fahrbahn zurück.“

Was dem Zugfahrzeug gelang, scheiterte schließlich aber am Anhänger des Gefährts. Dieser kippte auf die Seite und schlitterte über die Fahrbahn. Die Ladung des Riesen-Gefährts (Erdreich) wurde auf die Straße geworfen. Verletzt wurde durch die schnelle Reaktion aber glücklicherweise niemand.

Der Pkw-Lenker und Zeugen werden gesucht

„Der Lenker oder die Lenkerin des silbergrauen Kombi mit einem PL-Kennzeichen fuhr – ohne anzuhalten – weiter, auch drei Autos, die hinter mir fahrend den Vorfall beobachteten, fuhren an der Unfallstelle vorbei“, erzählt Spangl empört.

Die Firmeninhaber Karin und Karl Öllerer sind zwar froh, über die Reaktion ihres Fahrers, aber dennoch verärgert. Denn durch die Fahrerflucht des unfallverursachenden Pkw-Lenkers bleibt der Schaden am Hänger, der nach drei Jahren fast neuwertig war, an der Firma hängen.

Durch die Veröffentlichung des Vorfalls hoffen die Betroffenen, dass sich Unfallzeugen oder der Pkw-Lenker melden. Karin Öllerer: „Unser Facebook-Aufruf wurde schon 1.200 geteilt und 85.000 Mal gesehen.“