Erstellt am 25. Januar 2016, 10:46

von Hans Kopitz

Mittelschulen ziehen nun an einem Strang. Gemeinsames Kunstprojekt / Spektaktel in Einöd, rund 250 Schüler sind daran beteiligt. Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren. HERZOGENURG, TRAISMAUER /  Dem Herzogenburger Künstler „Joee“ (Johann Erhart) ist es gelungen, mit „Wir

Der Start zu diesem Projekt war vergangene Woche am Radweg vor dem Einöder Feuerwehrhaus, wo der Herzogenburger Bürgermeister Franz Zwicker, Schuldirektor Otto Schandl, Künstler „Joee“, Schuldirektor Gerhard Beitl, Werner Recla von der Traismaurer Musikschule und Traismauers Stadtrat Thomas Woisetschläger das Projekt „Wir beWEGen uns“ aus der Taufe hoben.  |  NOEN, Hans Kopitz

Dem Herzogenburger Künstler "Joee" (Johann Erhart) ist es gelungen, mit "Wir beWEGen uns“ ein Projekt mit zwei beteiligten Mittelschulen - Herzogenburg und Traismauer - auf die Beine zu stellen. Die Direktoren Otto Schandl und Gerhard Beitl haben „Joee“ sowohl als Projekt- als auch als künstlerischer Leiter eingesetzt.

„Wir beWEGen uns“ soll ein nachhaltiges Projekt entlang des Traisentalweges zwischen Herzogenburg und Traismauer werden, das am 12. und 13. Mai in Einöd über die Bühne geht. Rund 250 Schüler werden mit musikalischer Unterstützung der Musikschulen beider Städte daran teilnehmen und das Projekt - beginnend jetzt mit Jänner - auch selbst erarbeiten.

Was erwartet die Schüler beziehungsweise die Gäste - rund 600 bis 800 werden kommen - an diesen Tagen?

Ein großes Festzelt nimmt Schüler als auch Besucher beim Einöder Feuerwehrhaus auf. 42 Tafeln, von Künstlern und Schülern vorbereitet, liegen dort, die Schüler haben bereits im Vorfeld ihre farbigen Bereiche erarbeitet.

Durch Farben laufen, rollen und turnen

Und dann geht’s los: Schwarze und weiße Farbe stehen bereit und unter musikalischer Begleitung der Musikschulen und der Anleitung des Künstlers „Joee“ beginnen die Schüler mit ihrer Performance. Sie rollen, laufen, turnen durch die Farben und ziehen ihre Fluchtspuren über die Tafeln, sie bewegen sich durch die Spuren, die sie auf den Platten mit ihren Profilen und Abdrücken hinterlassen. In zwei Tagen werden aus den Spuren ihrer Bewegungen sieben Installationen entstehen.

Die Werke werden anschließend in Rahmen montiert und entlang des Traisentalradweges zwischen Herzogenburg und Traismauer auf einer Länge von zehn Kilometern in Abständen von einigen hundert Metern aufgestellt und verankert – als Zeichen für alle: „Wir fliehen nicht, sondern wir bewegen uns auf uns zu“. Als Abschluss des Projekts wird die frei zugängliche Ausstellung am Radweg feierlich eröffnet.

„Die Gespräche mit den Gemeinden und Schulen bezüglich unserer Aktion verliefen alle positiv - ich bin überzeugt, dass es eine tolle Sache wird!“, freut sich „Joee“ schon jetzt.