Herzogenburg

Erstellt am 23. Mai 2017, 05:13

von Alex Erber

„Herzogenburg darf nicht Tulln werden“. Zwei junge Mädchen flüchteten in einen Garten, nachdem sie von einigen Asylwerbern bedrängt worden waren.

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Aufsehen erregender Vorfall in Oberndorf: Wie FP-Stadtrat Martin Hinteregger mitteilt, sind zwei junge Mädchen am frühen Abend durch den Ortsteil spaziert und wurden plötzlich von mehreren jugendlichen Asylwerbern bedrängt. „Die Mädchen flüchteten in den Garten einer Bekannten und brachten sich somit in Sicherheit“, sagt Hinteregger.

Gartenbesitzerin Bettina Krafka bestätigt den Vorfall: „Die Mädchen waren völlig aufgeschreckt und verstört. Ich habe sie dann ein wenig beruhigen können.“ Die Asylwerber seien mit Fahrrädern unterwegs gewesen, sodass eine allfällige Verfolgung zwecklos erschien.

Keine Anzeige bei der Polizei

Zu Übergriffen kam es bei dem Vorfall nicht, ebenso wenig zu einer Anzeige bei der Polizei. Hinteregger hat trotzdem die Öffentlichkeit informiert: „Ich möchte nicht, dass es hier zu Vorkommnissen wie in Tulln kommt, die wir hier absolut nicht brauchen können.“

In der Rosenstadt ist eine 15-Jährige auf dem Heimweg abgepasst und mehrfach vergewaltigt worden. Zwei Asylwerber, ein Afghane und ein Somalier, wurden infolge von Treffern nach einem Massen-DNA-Test verhaftet und in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.

Der Stadtrat ortet einen weiteren Brennpunkt: „Auch am Hofer-Parkplatz soll es schon öfters zu unangenehmen Begegnungen vor allem für Damen gekommen sein.“