Erstellt am 11. Januar 2016, 19:48

von Alex Erber

"Oje, ich habe eine Panne". Die "Gelben Engel"mussten im vergangenen Jahr im Bezirk St. Pölten rund 10.900 Mal ausrücken. Die Autofahrerklubs hatten auch zu Beginn dieses Jahres bereits jede Menge zu tun.

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Rund 120.000 Mal mussten die ÖAMTC-Pannenfahrer in NÖ im Vorjahr ausrücken. 2014 waren es noch 118.000 Einsatzfahrten. Stärkster Monat 2015 war in NÖ der Juli mit knapp 11.500 Einsätzen, gefolgt von August (11.200 Pannenhilfe) und Oktober sowie Jänner mit jeweils rund 10.200 Pannenhilfe-Leistungen. Der einsatzstärkste Tag im gesamten Vorjahr war in NÖ Mittwoch, 7. Jänner, mit 640 Pannenhilfen. Betrachtet man das gesamte Vorjahr, so liegt der Tagesdurchschnitt bei 329 Einsätzen. Der ÖAMTC-Abschleppdienst, der beispielsweise bei nicht an Ort und Stelle behebbaren Pannen oder nach Unfällen zum Einsatz kommt, ist 2015 in NÖ rund 26.400 Mal benötigt worden.

In St. Pölten rund 10.900 Einsätze

„Der Winter war am Jahresende sehr mild. Allerdings gab es am Jahresanfang einige Spitzentage, die für unsere Pannenfahrer besonders viel Arbeit brachten. Gleiches gilt für mehrere Hitzewellen im Sommer 2015“, erklärt Johannes Reisinger, ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststellen St. Pölten, Tulln und Lilienfeld. Dementsprechend hatten auch die Gelben Engel aus seinem Bereich im Vorjahr einiges zu tun: Alleine in St. Pölten verzeichnete man rund 10.900 Einsätze.

Schwache, leere oder defekte Batterien waren auch 2015 wieder der häufigste Pannengrund. „Am häufigsten mussten die ÖAMTC-Pannenfahrer wegen einer funktionsuntüchtigen Starterbatterie ausrücken. Auf Platz zwei folgten Einsatzfahrten wegen Problemen mit dem Motormanagement. Die übrigen Einsätze entfielen vor allem auf Probleme mit dem Starter, Reifenschäden sowie vergessene, verlorene oder eingesperrte Schlüssel“, schildert Johannes Reisinger.

Und 2016 geht es nahtlos weiter: Beim ARBÖ NÖ wurden in der ersten Jännerwoche auf 1.000 Pannen rund 850 Starthilfen gegeben. Die durchschnittliche Wartezeit lag bei 30 Minuten. „Bei Minusgraden passiert es häufig, dass in die Jahre gekommenen Batterien ihren Geist aufgeben. Das ist unvermeidlich. Dies hätte man bereits in vielen Fällen bei einem kostenlosen Batteriecheck vor der frostigen Zeit abklären können“, so ARBÖ-Landesgeschäftsführer Franz Pfeiffer.