Erstellt am 28. Dezember 2015, 14:33

von Günther Schwab

Pfeffers Bilanz: „Man muss andere Meinungen zulassen“. SP-Bürgermeister Herbert Pfeffer blickte zurück und schaute voraus. Dabei sprach er auch die Debatte rund um die Windkraft an.

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Im Rahmen der Jahresschlussfeier des Traismaurer Gemeinderates im Schloss zog Bürgermeister Herbert Pfeffer Bilanz über ein ereignisreiches Jahr 2015.

„War mit Sicherheit ein bewegtes Jahr“

Nach den Gemeinderatswahlen prägte vor allem die Diskussion um die geplanten Windkraftanlagen die Gemeindepolitik: „Das Jahr 2015 war mit Sicherheit ein sehr bewegtes Jahr. Die Diskussionen zu manchen Themen waren durchaus sehr vielfältig und unterschiedlich. Doch genau das macht gelebte Demokratie aus und gehört zu einer Prozessentwicklung dazu. Man muss auch andere Meinungen zulassen und diesen respektvoll begegnen.“

Neben zahlreichen Infrastrukturmaßnahmen seien weitere Projekte der Dorferneuerung in Wagram umgesetzt und das neue Musikheim in Traismauer feierlich eröffnet worden. Zudem wurde fleißig am neuen Feuerwehrhaus in Frauendorf weitergebaut. Außerdem wurde die SC-Tennisanlage saniert und es erfolgte auch der Baubeginn für das „Betreubare Wohnen“ am Hauptplatz.

„Das Land ist ein starker Partner“

Ein Großprojekt stellt die Realisierung der Stadtsportanlage dar. „Hier hat sich das Land NÖ als ein sehr starker Partner unserer Stadtgemeinde erwiesen und für die Errichtung der Stadtsportanlage eine Förderung von 550.000 Euro gewährt. Auch der Neubau des Feuerhauses in Frauendorf wurde vom Land mit 200.000 Euro gefördert“, so der Bürgermeister zu den wichtigsten in Bau befindlichen Großprojekten.

Beim Musikheimumbau, bei der neuen Straßenführung im Bereich Campus 33 und S-33-Auffahrt Traismauer-Nord aber auch bei den Dorf- und Stadterneuerungsprojekten hat das Land ebenfalls einen nicht unwesentlichen Kostenbeitrag geleistet.

„Die Firma Billa beginnt nächstes Jahr am neuen Standort direkt an der Bundesstraße 43 mit der Errichtung der Filiale. Mit der Entscheidung der Firma Forstinger, nach Traismauer zu übersiedeln, entstehen 2016 neue Arbeitsplätze“, so der Bürgermeister in seinem Ausblick.