Erstellt am 01. Oktober 2015, 06:42

von Hans Kopitz

Proben jetzt im Endspurt. Der Motettenchor führt am Samstag, 31. Oktober, in der Herzogenburger Stiftskirche "in deutsches Requiem2von Johannes Brahms auf. Karten für Highlight sind noch erhältlich.

 |  NOEN

Schon seit dem Jahr 2006 setzt der Motettenchor mit seiner Reihe von Aufführungen bedeutender Chor-Orchesterwerke Meilensteine im musikalischen Leben Herzogenburgs.

Nach einem Highlight aus der Barockzeit - Händels Messiah - und den beiden Oratorien-Hits von Haydn - „Die Jahreszeiten“ und „Die Schöpfung“ - steht heuer am Samstag, 31. Oktober, in der Stiftskirche ein besonders eindrucksvolles und berührendes Werk aus der romantischen Epoche aus dem Programm: „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms, ergänzt von der „St. Christophorus-Messe“ von Ernst Schandl, aus dem Jahre 1948.

Dabei handelt es sich nicht um eine Totenmesse im liturgischen Sinn, sondern um eine freie Zusammenstellung von Bibelstellen zum Thema, von Brahms in himmlisch-schöne und äußerst zu Herzen gehende, im besten Sinne romantische Musik gesetzt.

Gedenken an den Gründer

Der Motettenchor gedenkt damit auch seines Gründers Harald Servus (1941 bis 1990), dessen Todestag sich heuer zum 25. Mal jährt.

Für den Motettenchor und seine Gäste, insgesamt rund 95 Chorbegeisterte, stellen diese Werke eine besondere Herausforderung dar: Vor allem das Brahms-Requiem ist sowohl technisch als auch stimmlich höchst anspruchsvoll. Ausgedehnte, auch harmonisch schwierige Phasen, die zudem meist noch relativ hoch gelegen, verlangen den Sängerinnen und Sängern Höchstleistungen ab. Das ist auch Chorleiter Otto Schandl bewusst, weshalb er die Probenzeit auf mehr als ein Jahr angelegt hat.

Den instrumentalen Part trägt das Orchester „Con Spirito“ bei, das vor allem aus Musikern besteht, die auch die kirchenmusikalische Tätigkeit des Chores begleiten - ergänzt durch einige Gäste.

Karten für dieses Musik-Highlight gibt es in der Raiffeisenbank Herzogenburg oder unter 0664/88436178.