Traismauer

Erstellt am 28. Juli 2016, 05:12

von Alex Erber

„Nur Rumpfvariante“. Liste MIT kritisiert die etappenweise Umsetzung in der Herzogenburger Straße. SP: „Es bauen Gemeinde, Land und EVN.“

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Dass der geplante Rad- und Gehweg in der Herzogenburger Straße nur etappenweise realisiert wird, ärgert MIT-Klubsprecherin Gemeinderätin Elisabeth Wegl: „Obwohl der Lückenschluss im Radwegenetz über die Gärtnerstraße Richtung Nussdorf schon für 2015 fix zugesagt worden ist, wird nun - mit einem Jahr Verzögerung - in der Herzogenburger Straße erst wieder nur eine kleine Rumpfvariante realisiert: So wird der neue Rad- und Gehweg gar nicht mal bis zur Gärtnereistraße führen, sondern endet schon weit vorher mitten im Verlauf der Herzogenburger Straße (ohne Einmündung in eine weitere Straße).“

Wegl glaubt den Grund dafür zu kennen: „Die Gemeindefinanzen sind marode.“

„Stimmt nicht“, kontert SP-Stadtrat Thomas Woisetschläger. Es handle sich um eine Landesstraße, daher werde der Rad- und Gehweg gemeinsam mit dem Land und der EVN realisiert: „Die EVN erneuert 2017 eine Gasleitung, daher wird vorerst nur bis zu diesem Bereich gebaut.“

Woisetschläger ist überzeugt: „Es handelt sich hier um ein ganz persönliches Sommermärchen von Wegl.“