Erstellt am 15. April 2016, 11:14

von Hans Kopitz

Räder für Flüchtlinge. Spenden / Drahtesel sind auf Vordermann gebracht worden. Jetzt sucht man noch Freiwillige, die mit den Jugendlichen das Fahren trainieren. HERZOGENBURG / Dass viele Gemeindebürger ein offenes Herz für die Flüchtlinge am ehemaligen Biomin-Areal haben,

Helmut Gelter (links) freute sich gemeinsam mit Mohammed Ali, als dieser „sein“ Rad abholte.  |  NOEN, Hans Kopitz

Dass viele Gemeindebürger ein offenes Herz für die Flüchtlinge am ehemaligen Biomin-Areal haben, zeigte die Hilfsbereitschaft bei der Radbörse im Reitherhaus, wo 13 Räder gespendet wurden.

Vergangene Woche machten sich der Salzburger Performer, Klavierbauer, Akkordeonist, Schreiner, Künstler und Cembalobauer Rio Mäuerle gemeinsam mit dem ehemaligen Grün-Gemeinderat Karl Nutz und dem Flüchtling Kasim daran, die Räder, die nicht so ganz auf Vordermann waren, verkehrssicher zu machen, sodass es bei der Prüfung zum Radführerschein, der Ende des Monats über die Bühne gehen wird, auch keine Schwierigkeiten gibt.

Im Dienst der guten Sache

Auch Helmut Gelter, der kürzlich sein Radservicecenter in der Kremser Straße eröffnet hatte, stellte sich in den Dienst der guten Sache und spendete ein Rad, das sich Mohammed Ali vergangenen Donnerstag dort abholte. Freudestrahlend präsentierte er im Quartier seine neue Errungenschaft und jeder, der wollte, durfte damit eine kleine Runde auf dem Gelände fahren, denn auf die Straße dürfen die Burschen ja erst nach Ablegung der Fahrradprüfung.

Nun suchen Franz Gerstbauer und sein Team noch Freiwillige, die mit den Flüchtlingen das Radfahren im öffentlichen Verkehr trainieren; einfach bei SLC Asylcare Herzogenburg unter 0664/882241434 oder bei Stadtrat Franz Gerstbauer unter 0688/8620613 melden.