Erstellt am 09. August 2016, 04:33

von Alex Erber

Neue Traisen macht Radweg attraktiver. Pedalritter können die Mündung hautnah erleben. „Ein Naturschauspiel, das für Erholung sorgt“, sagt Landesrätin Bohuslav.

Am Donauradweg wird ab sofort die Traisen-Renaturierung erlebbar gemacht. Das Bild aus der Vogelperspektive zeigt die Brücke über das neue Bett der Traisen. Der Abschluss des Gesamtprojektes wird noch im heurigen Herbst erfolgen.  |  NÖN, Pock/Verbund

Mit der Traisen-Renaturierung, Österreichs größtem Renaturierungsprojekt LIFE+ Traisen, rund um das Kraftwerk Altenwörth hat der Verbund mit zahlreichen Partnern die Wiedergewinnung einer vielfältigen Aulandschaft und ein ganz besonderes Naturschauspiel für Radfahrer am Donauradweg geschaffen. Nun ist dieser Donauradweg-Abschnitt unter Anwesenheit von Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav offiziell eröffnet worden.

Der Donauradweg zählt zu den beliebtesten Radwegen Europas und führt mit rund 260 Kilometern durch NÖ. Bei Traismauer trifft der Donauradweg auf den nach Süden abzweigenden Traisental-Radweg, der auf 111 Kilometern Länge der Traisen bis nach Mariazell folgt. Mit der umfangreichen Traisen-Renaturierung führt der Donauradweg an der Traisenmündung durch eine neue, vielfältige Aulandschaft, die als Lebensraum für seltene Tiere, wie beispielsweise den Sikahirsch, 72 Vogelarten und eine beachtliche Pflanzenwelt gilt.

Beeindruckendes Naturschauspiel

„Durch die Traisen-Renaturierung eröffnet sich unseren Radtouristen und den Alltagsradlern ein beeindruckendes Naturschauspiel, das für Erholung und Entdeckungsfreude sorgt. Mit einem geplanten Rastplatz soll dieser Bereich unter Berücksichtigung des Naturschutzgebietes für Genussradler zukünftig noch attraktiver werden“, erklärte Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

„Die Renaturierung der Traisen ist kein Selbstzweck, sondern dient Natur und Menschen. Daher war es für uns wichtig, dass der Donauradweg die neue Traisenmündung erlebbar macht“, so Heinz Allmer, Leiter der Verbund-Donaukraftwerke in NÖ und Wien.

Freude auch bei NÖN Werbung

Freude herrscht naturgemäß auch bei der NÖ Werbung: „Die Traisen-Renaturierung leistet einen weiteren wichtigen Beitrag zur Attraktivierung des weitreichenden Radwegenetzes in NÖ“, bekräftigt Geschäftsführer Christoph Madl.

Neben der Traisen-Renaturierung zählen die finalisierte Radwege-Optimierung der „Kamp-Thaya-March-Radroute“ (KTM) zwischen Krems und Langau sowie der im Vorjahr eröffnete „Iron-Curtain-Trial“-Abschnitt (EuroVelo 13) zu den jüngsten Entwicklungen. Auch das touristische Potenzial des Unteren Traisentals wird seitens des Mostviertels gerade evaluiert.

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