Erstellt am 12. Juli 2016, 05:54

von Günther Schwab

Traisentaler Winzer konnten glänzen. Qualität hat restlos überzeugt: Fünf Top-Tröpferl aus heimischen Gefilden sind prämiert worden.

Einen großen Erfolg landeten mehrere Traisentaler Winzer. Sie konnten beim Wettbewerb „Salon Österreichischer Wein“ mit ihren Weinen überzeugen. Im Bild: Thomas Ott, Andreas Herzinger, Matthias Getzinger und Herbert Weissinger (von links).  |  NOEN, Schwab

Der „Salon österreichischer Wein“ ist bundesweit als härtester Wettbewerb in der Weinszene bekannt. Er gilt als Schaufenster der österreichischen Weinwirtschaft und repräsentiert ein Jahr lang den Qualitätsanspruch des Weinlandes.

Auch in diesem Jahr stellten sich einige Winzer aus der Region Herzogenburg den hohen Anforderungen der Juroren. Dabei stellte die heurige 29. Auflage des österreichischen Wein-Championats stellte aufgrund des rekordverdächtigen Jahrgangs 2015 eine noch größere Herausforderung dar.

Aus den Landesprämierungen, in denen über 7.000 eingereichte Weine in Blindverkostungen bewertetwerden, schafften schließlich rund 270 Kandidaten in diversen Kategorien den Sprung in die Endrunde. Überzeugt haben die Vertreter des Traisentals.

Erwartungen an neuen Jahrgang sind hoch

„Der ,Salon Österreich Wein‘ ist der österreichweit härteste Wettbewerb um mit seinen Weinen reüssieren zu können. Allgemein wird dies auch als die heimische Staatsmeisterschaft angesehen. Für jeden Betrieb ist es ein Ansporn als auch eine Herausforderung daran erfolgreich teilzunehmen“, erklärt der Nussdorfer Winzer Matthias Getzinge. Sein Kollege Andreas Herzinger ergänzte: „Der Weinjahrgang 2015 ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Jahrgang. Noch selten zuvor war das Niveau so hoch und die Dichte derart ausgeprägt. Umso stolzer sind wir auf das erfolgreiche Abschneiden“.

Mit der aktuellen Entwicklung in den Traisentaler Weinrieden sind die heimischen Winzer bislang ebenso zufrieden. „Derzeit sieht es in den Weingärten sehr gut aus. Vom Austrieb über die Blüte bis hin zum aktuellen Stand können wir mit dem Verlauf des heurigen Jahres bislang auf jeden Fall sehr zufrieden sein“, so Thomas Ott.