Erstellt am 30. September 2015, 08:32

von Alex Erber

Schlauchboot im Mühlbach „in Not“. Wasserrettung, zwei Feuerwehren und das Rote Kreuz probten gemeinsam den Ernstfall.

Die Bergung der „Verunglückten“ gestaltete sich schwierig, aber die Vertreter der drei Einsatzorganisationen haben sie gemeistert.Wasserrettung  |  NOEN

Am vergangenen Donnerstag nutzten die freiwilligen Helfer der Österreichischen Wasserrettung, der Feuerwehren Herzogenburg- Stadt und Oberndorf/Ebene sowie des Roten Kreuzes Herzogenburg ihren Feierabend, um gemeinsam im Gebiet des Mühlbaches in Herzogenburg zu üben.

Am Plan stand die Zusammenarbeit der Organisationen im Einsatzfall, unter anderem flossen in der Übungsvorbereitung schon Erfahrungen früherer Einsätze von diesem und ähnlichen Unfallorten ein.

Teilgenommen haben seitens der Wasserrettung 14 Helfer aus den Abschnitten St. Pölten und Krems, 25 Florianis sowie zwölf Einsatzkräfte des Roten Kreuzes.

Szenario war ein gekentertes Schlauchboot. Dessen fünfköpfige Besatzung musste gesucht, gerettet und versorgt werden.

Zum Einsatz kamen Schaufeltragen, Rollup-Tragen, Kran und weitere technische Hilfsmittel.

„Bei der Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Herzogenburg wurde die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen als sehr professionell hervorgehoben“, so Markus Schimböck, Vizepräsident des Landesverbandes der Wasserrettung.