Erstellt am 30. Mai 2016, 11:07

von Günther Schwab

Startschuss für Sanierung. Die Gedenkstätte wird nicht nur renoviert, sondern auch versetzt. Mit den Arbeiten soll bereits in den kommenden Tagen begonnen werden. Kostenpunkt: 20.000 Euro.

Bereits in den nächsten Tagen wird mit dem Großprojekt „Sanierung und Neuerrichtung des Kriegerdenkmals Traismauer“ begonnen werden. Das Bild zeigt Vizebürgermeister Walter Kirchner, Stadträtin Birgit Grill, Ludwig Hodac, ÖKB-Obmann-Stellvertreter Vizeleutnant Josef Havlik und ÖKB-Stadtverbands-Obmann Alfred Winter senior bei der Abschlussbesprechung.  |  NOEN, Schwab

Der ÖKB-Stadtverband Traismauer kann bislang auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurückblicken. Auch in den nächsten Monaten wird sich daran wenig ändern. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Sanierung des Kriegerdenkmals (neben der Stadtpfarrkirche) auf Hochtouren.

„Das Kriegerdenkmal wird in den nächsten Wochen umfassend saniert werden. Anfänglich wurde nur die Sanierung des Denkmals selbst angedacht, aber nach mehreren Gesprächen mit Gemeindevertretern ist es nun fix, dass das Kriegerdenkmal auch versetzt wird“, so ÖKB-Obmann Alfred Winter senior in seinen Ausführungen. Weiters: „Als erster Arbeitsschritt wird ein Steinmetzfachbetrieb den großen Stein des Denkmals entfernen, verladen und zur Überarbeitung ins Werk mitnehmen. Dies soll bereits in den nächsten Tagen durchgeführt werden.“

Kirchengasse wird gesperrt

Während der Demontage beziehungsweise des Abtransports ist die Kirchengasse über mehrere Stunden gesperrt, da ein Kranwagen für die Arbeiten notwendig sein wird. Unmittelbar danach wird mit der Platzsanierung und Umgestaltung begonnen. Eine alte verwitterte Werbetafel wird im Zuge der Sanierungsarbeiten ebenso entfernt werden. Nach den Abbrucharbeiten wird der Aushub für das neue positionierte Kriegerdenkmal durchgeführt. Im Anschluss folgt die Errichtung des neuen Fundaments.

„Wenn alles nach Plan verläuft, werden die umfangreichen Arbeiten zur Herstellung des neuen Kriegerdenkmals noch im Juli abgeschlossen werden. Seitens des Kameradschaftsbundes wird es eine finanzielle Beteiligung zur Realisierung des Projekts geben. Zusätzlich werden wir auch mehrere Arbeitsschritte in Eigenregie durchführen“, blickt Winter voraus.

Stadt trägt drei Viertel der Kosten

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 20.000 Euro, wobei die Stadtgemeinde voraussichtlich etwa 75 Prozent der Kosten tragen wird. Das ist noch nicht fix, doch noch im Juni soll es diesbezüglich im Gemeinderat einen Beschluss geben.

Das Kriegerdenkmal in Stollhofen soll ebenfalls bis Mitte 2017 saniert werden. Erste Gespräche dazu hat es bereits gegeben. Auch in Wagram war der ÖKB-Stadtverband bei der Sanierung einer Gedenkstätte sehr aktiv. In den vergangenen Wochen wurde das „Wagramer Frontmal“ in Eigenregie generalsaniert. Bis auf ein paar „Kleinigkeiten“ konnte das Projekt weitgehend abgeschlossen werden.

Im Rahmen einer erweiterten Vorstandssitzung wurde kürzlich Ferdinand Gramer geehrt. Er ist seit über 60 Jahren ein sehr verlässliches und engagiertes Vereinsmitglied und erhielt von Obmann Alfred Winter senior das Landesverdienstkreuz in Gold seitens des ÖKB-Landesverbandes überreicht. Die anwesenden Kameraden gratulierten dazu recht herzlich.