Erstellt am 04. Januar 2016, 11:35

Steuereinnahmen steigen. Wirtschaft / Traismaurer Betriebe tragen mittlerweile acht Prozent zum ordentlichen Haushalt der Stadtgemeinde bei. MIT-Gemeinderat Sebastian Fessl: „Dafür müssen wir uns bedanken.“ TRAISMAUER / Positives zum Jahreswechsel vermeldet die

Ein Luftbild des Campus 33: Heute sind bereits alle Grundstücke vermarktet und entwickelt. Der konsequente und rasche Ausbau brachte weitere Arbeitsplätze und weitere Einnahmen aus der Kommunalsteuer.  |  NOEN, www.google.at/maps

Positives zum Jahreswechsel vermeldet die Bürgerliste MIT für die Gemeindefinanzen der Stadtgemeinde Traismauer, nämlich weiter stark steigende Einnahmen aus der Kommunalsteuer (also jener Einnahmen, die sich an der Arbeitskräfteentwicklung orientieren).

Betrugen die Einnahmen aus der Kommunalsteuer im Jahr 2010 (vor der Eröffnung des Campus 33) noch unter 650.000 Euro, waren es 2013 bereits 682.000 Euro. In 2015 werden diese Einnahmen bereits über 750.000 Euro betragen.

MIT-Gemeinderat Sebastian Fessl: „Für das Voranschlagsjahr 2016 erwarten wir nun bereits über 780.000 Euro an Einnahmen aus der Kommunalsteuer, obwohl dabei etwaige positive Entwicklungen durch die angekündigte Ansiedlung der Firma Forstinger im Jahr 2016 noch gar nicht berücksichtigt sind.“

Gründe: „Campus 33,  Bekum-Konzentration“

Die Gründe für die stark steigenden Einnahmen aus der Kommunalsteuer liegen in den nunmehr bereits spürbaren positiven Effekten der Betriebsansiedlungen am Campus 33, dessen Betriebe insgesamt schon rund 15 Prozent der Kommunalsteuer leisten, sowie auch in der Standortentscheidung der Bekum-Maschinenfabrik zur Konzentration der Europa-Aktivitäten am Standort Traismauer. Alleine bei Bekum stieg die Zahl der Arbeitsplätze von rund 70 im Jahr 2010 auf nunmehr bereits 115.

„Das alles sind die Ergebnisse eines besonders wirtschaftsfreundlichen Kurses unserer Stadtgemeinde in den Jahren 2010 bis 2015, den es auch in den nächsten Jahren zu erhalten gilt“, erklärt Fessl.

Damit tragen die Einnahmen aus der Kommunalsteuer alleine zu rund acht Prozent des ordentlichen Haushaltes der Stadtgemeinde bei, das heißt, dass die Traismaurer Wirtschaftsbetriebe acht Prozent der Gesamteinnahmen der Stadtgemeinde Traismauer leisten.

Fessl abschließend: „Das ist ein Schnitt, von dem andere Gemeinden nur träumen können, und für den wir uns als politisch Tätige in Traismauer bei unseren Wirtschaftsbetrieben nur bedanken können!“