Erstellt am 12. Juni 2016, 10:50

von Hans Kopitz

Stolz auf Gütesiegel. Vokales Singen wird an der Neuen Mittelschule gepflegt. Direktor Schandl und Pädagogin Rockenbauer erhielten nun Urkunde.

Stolz: Direktor Otto Schandl und Musikpädagogin Petra Rockenbauer mit der Urkunde.  |  NOEN, Hans Kopitz

Das Sprichwort von Gustav Mahler "Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche“ ist bei der Urkundenverleihung für vokales Singen in St. Pölten mit Leben erfüllt worden.

Nicht nur die beachtliche Anzahl von 79 Schulen quer durch alle Schularten war beeindruckend, auch die musikalischen Darbietungen haben alle gesprochenen Worte einmal mehr unterstrichen.

Erstmals gab es heuer für die NÖ Schulen die Möglichkeit, sich für ein Gütesiegel für vokales Musizieren zu bewerben, um damit die großartige musikpädagogische Arbeit, die hier geleistet wird, zu dokumentieren und jene Pädagogen vor den Vorhang zu bitten, die sich auf dem Gebiet des Singens seit vielen Jahren außergewöhnlich engagieren. Eine Fachjury hat die Einreichungen gesichtet und bewertet und so konnten bei der Urkundenverleihung die Schulen, vertreten durch die Direktoren sowie die einreichende Lehrperson, persönlich geehrt werden. Für die Neue Mittelschule in Herzogenburg waren das Otto Schandl und Petra Rockenbauer.

Sowohl Landesschulratspräsident Johann Heuras als auch die Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz bezeichneten das Singen als die ursprünglichste Form des Musizierens, das viele kognitive, aber auch soziale Kompetenzen vermittelt und hoben die Stimme als jenes Instrument hervor, das alle Menschen immer bei sich tragen und noch dazu nichts kostet.