Erstellt am 21. April 2016, 00:44

von Lisa Röhrer

"Peppi" ist der Superstar. Pfarrer Ulrich Mauterer zieht im Stift Herzogenburg ein verstoßenes Schaf auf. Regelmäßig nimmt er das Tier auch mit in den Unterricht. Die Kinder umsorgen es in den Pausen liebevoll.

Auch Nora Rigler, Anna Prisching und Johannes Leitner (von links) haben das kleine Schaf lieb gewonnen. Das Spielen mit dem Lamm bereitet den Volksschülern stets große Freude.  |  NOEN, Lisa Röhrer

Ein stets gern gesehener Gast in der Volksschule Inzersdorf ist „Peppi“ – das Schaf. Das Lamm ist Teil der Schafherde, die im Stift Herzogenburg lebt. Weil es jedoch zu schwach war, um aufzustehen, wurde es verstoßen und nicht mit der lebensnotwendigen Muttermilch versorgt.

Pfarrer Ulrich Mauterer bedauerte das kleine Tier und beschloss, sich selbst darum zu kümmern. Fürsorglich wird das Lamm nun von ihm aufgezogen.

Weil das Schaf anfangs im Zwei-Stunden-Takt mit Muttermilch gefüttert werden musste, nimmt es der Seelsorger regelmäßig mit in die Volksschule Inzersdorf zum Unterricht. Von den Kindern wird es dort an den Vormittagen liebevoll umsorgt und mit einem Babyfläschchen gefüttert.

"Tierische" Pause am Schulspielplatz

In den Pausen dürfen die Kinder mit dem Lamm auf dem Schulspielplatz herumtollen.

Volksschuldirektorin Christine Forstner-Stefan hat dem in der Volksschule gern gesehenen Gast schließlich den Namen „Peppi“ verliehen.

Nach Unterrichtsende sorgt Pfarrer Ulrich Mauterer dafür, dass „Peppi“ wieder zu seinen Artgenossen in den Stall kommt.