Erstellt am 27. Februar 2016, 04:59

von Hans Kopitz

"Tingl-Tangl" lockt 700 Kinder in Stadt. In der zweiten Woche der Sommerferien findet die Erlebniswoche der Katholischen Jungschar in Herzogenburg statt.

Hannes Wallner, Michael Berger, Anna Ziselsberger, Victoria König und Fabian Ziselsberger (hinten, von links) freuen sich mit ihren Jungscharkindern auf das „Tingl-Tangl“, das heuer in der zweiten Ferienwoche rund 700 Kinder nach Herzogenburg locken wird.  |  NOEN, Kopitz

Die tapferen "Wakaiuks" - die Jungscharmitglieder der Pfarre - starten nach den Semesterferien wieder in die neue Saison. Nachdem der Winter fast vorbei ist, werden die Jungscharstunden wieder mehr ins Freie verlegt, wo Spiel, Sport und Spaß im Vordergrund stehen.

Der „Wakaiuk“-Jahresablauf - im Frühling und Herbst je eine zweitägige Bergwanderung, in der zweiten Juliwoche das große Ferienlager im Waldviertel und Ende August die Mitarbeit bei den NÖ Kindersommerspielen -, gerät heuer etwas durcheinander, denn in der zweiten Ferienwoche findet diesmal in Herzogenburg das „Tingl-Tangl“ statt, wobei rund 700 Kinder mit ihren Begleitpersonen in der Stiftsstadt erwartet werden.

Dieses „Tingl-Tangl“ ist die Erlebniswoche der Katholischen Jungschar und das größte Jungschar- und Ministranten-Lager der Diözese St. Pölten. Es hatte seine Anfänge 1996, als es zum ersten Mal in Eggenburg stattfand und gut angenommen wurde.

Der Auftakt erfolgte schon vor 20 Jahren

Der Erfolg gab dem Team recht, und so gab es schon im Jahr 2000 das zweite „Tingl- Tangl“, dieses Mal am anderen Ende der Diözese, in Waidhofen/Ybbs. 2004 schrieb das „Tingl-Tangl“ in Melk Geschichte. 2011 war Seitenstetten Austragungsort dieses phänomenalen Spektakels. Die Welt drehte sich weiter, und so kam es, wie es kommen musste: Das „Tingl-Tangl“ macht Herzogenburg 2016 für eine Woche neuerlich zur NÖ Kinderhauptstadt.

Dabei sind Buben und Mädchen aus den Jungschar- und Ministrantengruppen der Pfarren der Diözese St. Pölten und auch anderer Diözesen eingeladen, eine Woche gemeinsam zu verbringen, Gemeinschaft zu erleben und Freundschaften zu knüpfen. Die Kinder werden von ihren Gruppenleitern großteils im Jugendalter sowie Erwachsene aus den Pfarren begleitet und während der gesamten Woche betreut.

Selbstverständlich sind auch die „Wakaiuks“ und die Jungscharleiter - die zu den rund 30 Ehrenamtlichen zählen, die an der Ausgestaltung des „Tingl- Tangl“ mitarbeiten - dabei. Da aber die Herzogenburger Kinder trotz allem nicht auf „ihr“ Lager verzichten wollen, wird es für sie von 26. bis 29. Juli zwar ein verkürztes, aber dennoch ein „Wakaiuk“-Lager geben. Das wurde jetzt schon fixiert, denn viele Familien richten ihre Urlaube nach den Lagerterminen der Herzogenburger „Indianer“.