Erstellt am 23. Mai 2016, 11:33

von Günther Schwab

Topothek ist jetzt online. Mit alten Bildern und Dokumenten soll die Geschichte der Gemeinde Nussdorf für alle lebendig festgehalten werden. Die Sammlung von bereits 220 Fotos ist ab sofort im Internet einsehbar.

Die neue Topothek der Marktgemeinde Nussdorf wird von einer Gruppe mit derzeit sieben Personen ehrenamtlich betreut. Die Topothekare haben sich zum Ziel gesetzt, den (historischen) Alltag festzuhalten, das Ortswissen weiterzugeben und so die Vergangenheit auch für die Zukunft zugänglich zu machen. Im Bild: Kurt Schäffel, Stefan Kraus, Christian Poschmaier, Franz Lang, Topothek-Erfinder Alexander Schatek, Helga Priesching, Dominik Neuhold und der geschäftsführende Gemeinderat Walter Pernikl (von links).  |  NOEN, Günther Schwab

In den vergangenen Monaten ist intensiv historisches Material von Nussdorf gesammelt, gescannt, recherchiert und beschriftet worden.

Das gesicherte Bildmaterial wurde nun in Form eines Online-Archives als „Topothek Nussdorf“ ins Internet gestellt und ist unter: nussdorf-traisen.topothek.at/ abrufbar.

Zur Präsentation des neu eingerichteten Online-Archivs fanden sich neben Gemeindebürgern und Ehrengästen auch der Erfinder der Topothek, Alexander Schatek, und Topothekare aus der Umgebung ein.

Die Geschichte von Nussdorf und den einzelnen Katastralgemeinden soll mit alten Bildern lebendig aufgearbeitet werden und vorhandene Informationen für jeden einfach zugänglich sein. „Die Topothek ist ein reines Archiv und kein Museum. Sie sammelt, archiviert und stellt zur Schau“, erklärte Schatek.

Neue Form einer Chronik

Mit der Unterstützung der Gemeinde Nussdorf wurde das Projekt zügig umgesetzt, sodass zum jetzigen Zeitpunkt bereits rund 220 Fotos und Artefakte online einsehbar sind. „Die Topothek stellt die neue Form einer Chronik dar: Als Online-Archiv sind Fotos, Objekte und Texte praktisch jederzeit abrufbar“, erklärt geschäftsführender Gemeinderat Walter Pernikl.

In Nussdorf hat sich vor mehreren Monaten ein sehr engagiertes Topothekarenteam, bestehend aus Walter Pernikl, Christian Poschmaier, Helga Priesching, Kurt Schäffel, Dominik Neuhold, Franz Lang und Stefan Kraus, gebildet, das sich zum Ziel gesetzt hat, möglichst viel Datenmaterial sicherzustellen.

„Mit der Topothek und der damit geschaffen Absicherung und Archivierung unserer eigenen Geschichte wurde ein Meilenstein gesetzt, dessen Wert man noch gar nicht abschätzen kann“, meint Topothekar Stefan Kraus.

Die Suche nach Artefakten geht aber noch weiter: „Wir benötigen vor allem alte Fotos und Plakate, alte Etiketten, Speisekarten oder aber auch Parten und Dokumente“, so Helga Priesching. Abzugeben kann man sie im Sekretariat im Gemeindeamt ober bei den einzelnen Topothekaren.