Erstellt am 02. Mai 2016, 12:25

von Christian Gölss

Topothek: Vergangenes dokumentiert. In St. Pölten wurde kürzlich das landesweite Projekt "Topothek" präsentiert. Zu Gast war Rebecca Figl-Gattinger aus Kapelln. Sie zeigte ihr Lieblingsfoto und erzählte Geschichte.

Gemeinsam mit Ehrenamtlichen soll durch das Topothek-Projekt die Vergangenheit einzelner Ortschaften dokumentiert werden. Im Bild: Ludwig Koller, Willibald Rosner, Elisabeth Loinig, Herbert Kraus, Kapellns Topothek-Leiterin Rebecca Figl-Gattinger (Fünfte von links) mit ihrem mitgebrachten „Lieblingsfoto“, Elisabeth Eder, Innenminister Wolfgang Sobotka, Alexander Schatek, Gudrun Lhotka, Thomas Aigner, Rudolf Lhotka, Karin Zoubek-Schleinzer, Robert Ohorn, Hannes Katzer und Gerhard Floßmann (von links). NÖLA/Kunerth, Peter Nussbaumer  |  NOEN, zVg

In besonderem Rahmen fand unlängst die Festveranstaltung zur Topothek im St. Pöltner Landhaus statt.

Das Land NÖ und das NÖ Landesarchiv präsentierten die Topothek als niederösterreichweite Initiative, durch die einzelne Gemeinden gemeinsam mit Ehrenamtlichen unsere Vergangenheit dokumentieren.

Nach feierlichen Festreden vom Leiter des NÖ Landesarchives, Willibald Rosner, Innenminister Wolfgang Sobotka und Topothek-Gründer Alexander Schatek wurden ausgewählte NÖ Topothek-Leiter zur Podiumsdiskussion gebeten.

Unter den zahlreichen Gästen befand sich dabei auch die Topothek-Leiterin aus Kapelln, Rebecca Figl-Gattinger. Sie erzählte die Geschichte zum mitgebrachten „Lieblingsfoto“. Ein Bild eines Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, übrig geblieben aus einem Nachlass. Nur Name und damaliger Wohnort waren bekannt - für den Überbringer ein (zunächst) „hoffnungsloser Fall“.

Doch nach einiger Zeit ergänzten sich diese Daten, dank der Recherche eines aufmerksamen Besuchers, um die halbe Lebensgeschichte des Mannes.