Erstellt am 05. Mai 2016, 05:24

von Günther Schwab

Traisen steht im Zentrum. Zwei Herzogenburger Jungfotografen haben Jahren ungewöhnliche Blicke auf den Fluss geworfen und mit Kameras eingefangen. Die Bilder werden im Urzeitmuseum präsentiert.

Zu Beginn der noch jungen Saison wird am Donnerstag, 12.Mai, ab 19.30 Uhr zu einer Ausstellungseröffnung bei freiem Eintritt ins Urzeitmuseum Nussdorf-Traisental herzlich eingeladen. Bei der Ausstellung „Die Traisen — Mo(nu)mente in der Natur“ stehen tolle Traisen- Impressionen von zwei Herzogenburger Jungfotografen im Mittelpunkt. Im Bild: Museumsverantwortlicher Stefan Kraus, Tobias Singer, Christoph Blesl, Jascha Süss und Museumsvereinsobmann Gernot Hadwiger (von links).Günther Schwab  |  NOEN

NUSSDORF / Anfang April hat das Urzeitmuseum Nussdorf wieder den regulären Saisonbetrieb aufgenommen. Als erste besondere Attraktion in diesem Jahr laden die beiden jungen Herzogenburger Fotografen Jascha Süss und Tobias Singer gemeinsam mit dem Verein „Kulturgenuss Traisental“ am Donnerstag, 12. Mai, ab 19.30 Uhr zu einer Ausstellungseröffnung bei freiem Eintritt ins Urzeitmuseum Nussdorf-Traisental ein.

Im Vorjahr stand der Franzhausener Schauspieler Hans Olden, bürgerlich Josef „Pepi“ Brandl, der vor rund 40 Jahren gestorben ist, im Mittelpunkt einer Sonderausstellung. Diesmal prägen ungewöhnliche, spannende als auch aufregende Blicke, die die beiden Jungfotografen in den vergangenen beiden Jahren auf die Traisen geworfen und mit ihren Kameras eingefangen haben, den Sonderausstellungsraum im Urzeitmuseum. Ihre Premierenausstellung trägt den Titel „Die Traisen — Mo(nu)mente in der Natur“.

Der Herzogenburger Jascha Süss fotografiert intensiv seit 2011 und brachte sich viele Feinheiten aus Büchern und dem Internet bei. Er beschäftigt sich aber ebenso mit Grafik, Design und Film. Seine Arbeiten wurden auch schon mit einer Silbermedaille beim Wettbewerb um den Jugend-Weltcup prämiert (die NÖN berichtete ausführlich).

„Oft reicht schon der Blick für das Detail“

Der aus St. Andrä stammende Tobias Singer, derzeit Student an der Fachhochschule St. Pölten im Fach Medientechnik, hat sich ebenfalls seine Fertigkeiten als Fotograf durch „Selbstunterricht“ mittels Büchern und dem Internet angeeignet. Da sich Tobias gerne in der Natur aufhält, war der Weg zur Naturfotografie geradezu vorgezeichnet. „Man muss nicht weit reisen, um die Schönheit der Natur bewundern zu können. Es reichen oft schon einige Schritte aus dem Haus und ein Blick für das Detail, um tolle Impressionen und Fotomotive vorfinden zu können“, so die beiden Jung-Fotografen unisono hinsichtlich ihrer Ausstellungsmotive.

Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung durch einen nicht alltäglichen Gast. Der Manker Sebastian Erber wird auf seinem Didgeridoo (australisches Blasinstrument) ungewöhnlich-archaische Töne beisteuern.

Wenige Tage darauf folgt ein nächstes Kultur-Highlight im Urzeitmuseum. Der Literarische Kreis Traismauer lädt am Donnerstag, 19. Mai, ab 19 Uhr zu einem Lese- und Literaturabend in das Urzeitmuseum ein.