Erstellt am 25. September 2015, 12:29

von Günther Schwab

Festival: Klein, aber fein. Workshops, Musik und Spaß in freier Natur zeichneten die Veranstaltung in unmittelbarer Nähe des Traisenufers aus. Dabei verlor man Nachhaltigkeit nicht aus den Augen.

Trotz der anfangs relativ schlechten Wetterprognosen fürs Wochenende war die Witterung dem Veranstalter wohl gesonnen. Mehrere Live-Bands, DJs und zahlreiche Workshops sowie das „Eins-Sein“ mit der Natur zeichneten das „Flow-of-Nature“-Festival aus. Im Bild: Philipp Zöchbauer (Lichttechniker), David Hochegger, Michael Paireder, Florian Schmiedecker, Lilly, Michael, Rosalie und Anna Bichlmayer, Elias Brunnmayer und Jana Zauner (von links).  |  NOEN

Zum siebenten Mal gastierte das „Flow-of-Nature“-Festival auf einem Festgelände in unmittelbarer Nähe des Traisenufers. Mehrere Bands und DJs sorgten für die musikalischen Highlights. Von Jazz, Funk, Mouth Percussion über Ska, Reggae bis hin zu Hip Hop spiegelte das „Flow of Nature“ die farbenfrohe Vielfalt der Natur in fetten Sounds wieder.

„Das Festival wird ausschließlich von Freiwilligen des Vereins ,Flow of Nature‘ geplant und umgesetzt. Durch die zahlreichen Inputs von Mitgliedern und Gästen wuchs es zu einer qualitativ hochwertigen Kulturveranstaltung heran“, so einer der Hauptorganisatoren, Florian Schmiedecker.

Traktoranhänger als Festivalbühne

Weiters: „Auch die meisten Künstler spielen unentgeltlich oder für einen Bruchteil ihrer üblichen Gagen. Bei ihnen stehen vor allem die Musik, Spaß, Konversation und natürlich der Flow of Nature im Vordergrund.“

Für das Festival wurde seitens des Veranstalters eigens eine mobile Festivalbühne (ein selbst umgebauter Traktoranhänger) am Festgelände inmitten der Au- und Flusslandschaft platziert.

„Egal ob bei der Konstruktion unserer Bühne oder bei der Küche, aber auch beim Feiern während des Festivals war und ist uns stets der Spaß an der Sache und das nachhaltige Handeln im Einklang mit der Natur am Wichtigsten“, erklärt Florian Schmiedecker.

Abschließend: „So entstand eine außergewöhnliche Atmosphäre, einfach ein euphorisches Feeling, das man drei Tage lang in einem wunderschönen Ambiente einsaugen konnte.“

Auch im nächsten Jahr soll in Traismauer das nächste derartige Festival stattfinden.