Herzogenburg

Erstellt am 08. Juli 2016, 05:20

von Hans Kopitz

Freiraum: Jetzt Dank an private Sponsoren. Förderer sind mit Brandtechnik in Holz verewigt worden. Diese Täfelchen sind an großer Tafel angebracht, die präsentiert wurde.

Mit musikalischer Unterstützung ist die Sponsorentafel am Schulgelände enthüllt worden. Im Bild: Wolfgang Keiblinger von der Volksbank, Alfred Hertlein-Zederbauer, Ernst Zickbauer, Tanja Sommeregger, Evelyne Moser-Bruckner, Franz Gerstbauer, Martina und Doris Spring (hinten, von links) sowie Volksschuldirektor Reinhard Windl, Mittelschuldirektor Otto Schandl, Walter Dörflinger von der Sparkasse, Gabriele Poindl, Helga Gassner und Andreas Schrefl von der Firma Egger (hinten, von rechts) mit dem Schulchor der Volksschule und der Pädagogin Mareike Schaufler (vorne, links). Hans Kopitz  |  NOEN

Kinder und Jugendliche brauchen natürliche Erfahrungsräume, um ihre Sinne zu schärfen und eine Vielzahl an Informationen sammeln zu können, die auch ihre intellektuelle Entwicklung stärken. Sie brauchen mehr denn je Begegnungs- und Handlungsräume für ein aktives, naturnahes und gesundheitsförderndes Schulleben. Schulen sind nicht nur ein Platz zum Lernen. Sie sollen für die Schüler und Pädagogen auch ein Platz zum Wohlfühlen sein. Der Gestaltung einer lernfördernden und ausgleichenden Umgebung, auch rund um das Schulhaus, kommt eine ganz besondere Bedeutung zu.

Aus diesem Grund wurde der Schulfreiraum am Gelände der Volksschule geschaffen, der von den Kindern gerne und oft in Anspruch genommen wird. Und da es trotz finanzieller Unterstützung vom Land und der Gemeinde auch immer wieder neue Ideen gibt, diesen kindgerecht ausgestatteten Schulfreiraum noch attraktiver zu gestalten - so soll ab Herbst ein „Naschgarten“ bepflanzt werden, in dem Sträucher mit essbaren Beeren zu finden sind - ist man auch auf private Sponsoren angewiesen.

„Alle Schüler sind eingebunden worden“

Diese wurden nun mit Brandtechnik in Holz verewigt - hergestellt von der Mittelschullehrerin Gabriela Hirschmüller mit ihren Schülern - und die Holztäfelchen auf einer großen Sponsorentafel befestigt, die in den letzten Schultagen unter Mitwirkung vom Schulchor der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

„Wichtig war, dass sich die Kinder bei der Gestaltung des Schulfreiraumes beteiligt haben - und es wurden auch wirklich alle Schüler eingebunden. Die Kollegin Gabriele Poindl war die treibende Kraft, die alles geschaukelt hat“, freute sich Volksschuldirektor Reinhard Windl.

Doch auch die Neue Mittelschule wird ab kommendem Schuljahr so einen Schulfreiraum bekommen, denn auch hier haben die Schüler bei einer „Spielforscherwerkstatt“ im Mai schon Ideen gesammelt, wie dieser aussehen soll.

Die Schulfreiräume sollen aber nicht primär eine Ansammlung von Spielgeräten sein, denn durch Strukturierung des Geländes, durch Bepflanzung und Geländemodellierung wird jene Atmosphäre geschaffen, in denen Kinder ihr eigenes Spiel entwickeln können.