Erstellt am 10. Dezember 2015, 14:53

von Thomas Heumesser

Wehr feiert Empfang des brandneuen Autos. Das Fahrzeug der Statzendorfer Florianis spielt alle Stückerl: 340 PS, 4.000-Liter-Tank, 200 Liter Schaum. Kosten: 390.000 Euro.

Fahrzeugübergabe: Hauptbrandmeister Franz Müllner, Sachbearbeiter Atemschutz Jürgen Zagler, Verwaltungsmeister Thomas Winterleitner, Pressesprecher Markus Kral, Kufferns Kommandant Alexander Wippel, geschäftsführender Gemeinderat Herbert Ramler, Kommandant-Stellvertreter Michael Weiss, Gemeinderat Alois Strasser, geschäftsführender Gemeinderat Robert Graf, Kommandant Rudolf Hell, Verwalter Günter Winterleitner, Bürgermeister Michael Küttner sowie die Gemeinderäte Irmgard Fritz und Johann Höblinger (von links). Foto: Thomas Heumesser  |  NOEN, Thomas Heumesser

Um den Brandschutz für die im Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Statzendorf liegenden Betriebe, landwirtlichen Großobjekte und Gebäuden zu gewährleisten, wurde laut einer Bedarfserhebung das neue „Hilfeleistungsfahrzeug 3“ angeschafft. Es wurde vergangene Woche feierlich übergeben.

Drei Atemschutzgeräte neuester Bauart

Das neue Fahrzeug hat eine Leistung von 340 PS und verfügt über einen Löschwassertank von 4.000 Litern. Für spezielle Einsätze sind noch 200 Liter Schaummittel kombinierbar mit einem Wasserwerfer.

Für Atemschutzeinsätze stehen drei Atemschutzgeräte neuester Bauart mit 300 bar Atemschutzflaschen zur Verfügung.

Weiters sind für den Innenangriff in Gebäuden ein Schlauchtragekorb und für den Schnellangriff ein Schlauchpaket integriert. Zum effektiven Löscheinsatz stehen eine Wärmebildkamera und ein Gasmessspürgerät zur Verfügung.

„Dank an Gemeinde für die Unterstützung“

Die Gesamtkosten für das neue Fahrzeug in Höhe von 390.000 Euro werden von der Freiwilligen Feuerwehr Statzendorf, vom NÖ Landesfeuerwehrverband und von der Gemeinde Statzendorf getragen.

„Somit gewährleistet die Freiwillige Feuerwehr Statzendorf einen ausreichenden Brandschutz für den gesamten Einsatzbereich der Gemeinde Statzendorf samt den umliegenden Katastralgemeinden. Umfangreiche Schulungen der Einsatzkräfte mit dem neuen Fahrzeug werden dies noch verstärken“, so Kommandant Oberbrandinspektor Rudolf Hell.

Er dankte in diesem Zusammenhang auch Bürgermeister Michael Küttner und seinem Stellvertreter Wolfgang Steininger für die Unterstützung durch die Gemeinde.