Erstellt am 16. Januar 2016, 11:08

von Martin Gruber-Dorninger

„Wenn’s passieren soll, dann passiert es“. In Erdbebenregion / Ehemaliger Gym-Lehrer Rudolf Glas ist derzeit in Indien unterwegs. Die Katastrophe bekam der Wölblinger hautnah mit. WÖLBLING, INDIEN / Ehemaligen Schülern des BG/BRG Josefstraße St. Pölten ist er immer noch ein Begriff - Rudi Glas.

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Ehemaligen Schülern des BG/BRG Josefstraße St. Pölten ist er immer noch ein Begriff - Rudi Glas. Er war Englisch- und Sportlehrer und hat nun hautnah im Nordosten Indiens ein Erdbeben miterlebt. Mit der NÖN spricht er über seine Erlebnisse.

Zu Beginn des neuen Jahres kam der pensionierte Lehrer, der in Wölbling wohnhaft ist, in Indien an. Er wollte jungen Mönchen seine Englischkenntnisse beibringen. In Gangtok/Sikkim in Indien schlug er deshalb seine Zelte auf. Wenige Tage später, in der Nacht von vergangenem Sonntag auf Montag, ereignete sich ein furchtbares Erdbeben der Stärke 6,7 (nach Richter) im Nordosten Indiens.

Etwa zehn Todesopfer durch Erdbeben

Mehr als zehn Todesopfer dürfte das Erdbeben gefordert haben. Rudi Glas war zu diesem Zeitpunkt zwar nicht unmittelbar im Katastrophengebiet, bekam am Tag nach dem Erdbeben aber die Tumulte mit. „Das Erdbeben habe ich eigentlich verschlafen, weil ich im Süden von Sikkim in der Landeshauptstadt Gangtok bin“, berichtet Glas. Ihm selbst sei also nichts geschehen.

Auf die Frage, ob er denn Angst vor einem neuerlichen, näheren Erdbebenereignis Angst habe, antwortet er: „Nein, ich habe keine Angst. Wenn’s passieren soll, dann passiert es.“

Bis Ende Februar ist Glas nochin Indien und bringt den Mönchen Englisch bei. Natürlich kommt die Besichtigung des schönen Landes dabei auch nicht zu kurz.