Erstellt am 24. November 2015, 06:08

von Hans Kopitz

Winterlandschaft ja, Höfefest nein. Charly Hacker zog sich aus der Organisation der Großveranstaltung zurück: "Es reicht einfach!"

Belebt mit seiner Winterlandschaft den Rathausplatz: Charly Hacker (rechts), im Bild mit Günter Marchsteiner, Maria Thiery, Christian Drimmel und Lara Gerstbauer (von links).  |  NOEN, Hans Kopitz

Charly Hackers "Winterlandschaft" ist vergangenes Wochenende - rechtzeitig zum Kälteeinbruch - gut angelaufen und die ersten Besucher wurden schon verköstigt. Nachdem Hacker sich von der Organisation des Höfefestes, das alle zwei Jahre Anfang September in der Innenstadt über die Bühne geht und immer größere Formen annimmt, zurückgezogen hat, will er sich nun noch mehr Zeit in seine Winterlandschaft investieren und auch andere Veranstaltungen in Herzogenburg planen.

Warum er seine Mitarbeit beim Höfefest „geschmissen“ hat? „Ich habe meine Mitorganisation zur Verfügung gestellt und werde nicht mehr dabei sein. Leider wird meine Arbeit nicht ernstgenommen, sonst würde man mir anders entgegengetreten. Ein Dankeschön gibt es nicht, obwohl man ein Monat lang täglich von Ort zu Ort fährt und Folder in die Postkästen wirft, um ordentlich Werbung zu machen - die sich auch auszahlt, sonst wäre die Besucheranzahl nicht so groß gewesen. Ich werde beschimpft, bedroht, es reicht einfach!“, erklärt der frustrierte Hacker.