Erstellt am 22. Dezember 2015, 17:33

von Alex Erber

Winzer entkam Feuertod. Markus Huber befand sich mit seiner Familie auf der Heimfahrt von burgenländischer Therme. Plötzlich nahm er Explosionsgeräusche wahr. Sekunden später stand Auto in Flammen.

Vom Volvo Markus Hubers blieb nur noch ein Trümmerhaufen übrig. Geschneit hat es im Burgenland natürlich nicht, im Bild zu sehen ist der Löschschaum, den die Silberhelme verwendeten, um die Flammen zu bekämpfen.  |  NOEN, zVG

Schrecksekunde(n) für Markus Huber: Österreichs „Winzer des Jahres 2015“ war auf der Schnellstraße 31 auf Höhe Oberpullendorf Richtung Eisenstadt unterwegs. Er befand sich am Heimweg von der Therme in Lutzmannsburg, als er plötzlich dumpfe Knallgeräusche wahrnahm. Gleich darauf begann es im Inneren des Autos zu rauchen. Geistesgegenwärtig hielt der Lenker den Wagen am Fahrbahnrand an. Binnen kürzester Zeit stand der Pkw in Vollbrand! „Wir hatten wirklich Glück, das Ganze ging so schnell, das kann man gar nicht beschreiben. Kaum waren wir ausgestiegen, schoss schon das Feuer aus dem Auto!“, schildert der 36-Jährige.

Markus Huber, seine Gattin Edith (35) und die beiden Töchter Anna (13) und Magdalena (9) hatten das Auto rechtzeitig verlassen können und blieben unversehrt. Nesthäkchen Louisa, sie ist drei Monate jung, wurde ebenso unverzüglich ins Freie gebracht. Die Familie kam mit dem Schrecken davon.

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Oberpullendorf löschten den Brand, für den vermutlich ein technischer Defekt verantwortlich war. Während der Lösch- und Reinigungsarbeiten war die S 31 in diesem Bereich für eine Stunde gesperrt.