Erstellt am 20. April 2016, 00:44

von Günther Schwab

"Wir Franzhausner": Wechsel an der Spitze. Josef Wallner löst Willi Andre als Obmann ab. Der Dorferneuerungsverein nimmt einen hohen Stellenwert im Ort ein.

Bei der Generalversammlung des Dorfvereins „Wir Franzhausner“ wurden die Weichen für die Zukunft gestellt. Der neue Vorstand will die Kommunikation in Franzhausen weiter beleben und die Ortseinwohner „zusammenbringen“. Im Bild: Richard Kaschlik, Elfriede Höfner, Ramona Freitag, Ehrenobmann Wilhelm Andre, Sylvia Scharl, Erich Rabl, Obmann Josef Wallner, Andrea Riedler-Loth, Helga Mader, geschäftsführender Gemeinderat Heinz Grün und Gemeinderätin Erika Schreiber (von links).  |  NOEN, Günther Schwab

Weil der langjährige Obmann Willi Andre sein Amt aus familiären Gründen kürzlich zurückgelegt hat, kam es bei einer außerordentlichen Versammlung des Dorfvereins „Wir Franzhausner“ nun zu Neuwahlen. Josef Wallner wurde dabei zum neuen Obmann gewählt.

Bau des Vereinshauses war der Höhepunkt

Der Franzhausener Dorferneuerungsverein ist vor 18 Jahren gegründet worden. Seitdem hat sich einiges getan und mehrere Projekte konnten verwirklicht werden.

Ein ganz wesentlicher Faktor zu der sehr positiven Vereinsentwicklung war die Errichtung eines Vereinshauses, das im Jahr 2009 offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. „Mit dem Vereinslokal wurde eine gute Basis geschaffen, um die Kommunikation in der Ortschaft zu verbessern. Zu Beginn meiner Obmannschaft im Jahr 2010 hatte der Verein rund 30 Mitglieder. Mittlerweile sind deutlich über 200 Personen beigetreten“, so „Altobmann“ Wilhelm Andre, der im Rahmen der Generalversammlung zum Ehrenobmann ernannt wurde.

Initiativen kommen bei Bürgern gut an

Weiters: „Die Vereinsinitiativen sind von der Bevölkerung bislang immer sehr gut angenommen worden. Ein Teil der Einnahmen aus den diversen Veranstaltungen wurde auch für karitative Zwecke und zur Unterstützung unserer heimischen Blaulichtorganisationen verwendet.“

Innerhalb der Ortsbevölkerung genießt der Verein hohe Akzeptanz und das Vereinshaus ist zu einem zentralen Ort der Kommunikation geworden.

Weil es in Franzhausen, einer stetig wachsenden Ortschaft, kein Geschäft und auch keinen Heurigen oder Gastronomiebetrieb gibt, ist eine derartige Einrichtung von unschätzbarem Wert für die Dorfgemeinschaft.

Wallner will erfolgreiche Vereinsarbeit fortführen

Auch in Zukunft soll die Erfolgsgeschichte des Vereins weitergeführt werden: „Neben dem bekannten Familienfrühschoppen an jedem ersten Sonntag im Monat wird im Juni ein Grillfest speziell für Familien mit Kindern stattfinden. Der Reinerlös des Festes wird einem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden“, blickte Neo-Obmann Josef Wallner voraus.