Erstellt am 16. April 2017, 12:39

von Birgit Kindler und Alex Erber

Winzerhof ist offiziell top. Produkte werden einer ständigen Qualitätskontrolle unterzogen: Heurigenbetrieb Müllner ist mit Qualitätssiegel ausgezeichnet worden. Die Freude darüber ist überwältigend.

Überreichung des Qualitätssiegels: Landwirtschaftskammer-NÖ-Vizepräsident Otto Auer, Anita, Rudolf und Johanna Müllner sowie Obmann Nationalratsabgeordneter Johann Höfinger (von links).  |  NOEN, LK NÖ/Eva Lechner

Freude herrscht bei Familie Müllner vom gleichnamigen Winzerhof in Unterwölbling: Sie erhielt von Landwirtschaftskammer-NÖ-Vizepräsident Otto Auer und dem Obmann des Landesverbandes für bäuerliche Direktvermarkter, Nationalratsabgeordnetem Johann Höfinger, die Qualitätsauszeichnung „Top-Heuriger“ überreicht. Der Winzerhof bereichert von nun an das breite Spektrum an NÖ Top-Betrieben.

Die Auszeichnungen sind für Konsumenten ein klares Zeichen, wo bäuerliche Produkte mit höchster Qualität angeboten werden, welche auch einer ständigen Qualitätsprüfung unterzogen werden.

In NÖ gibt es 130 Top-Heurige

„Mit dem Qualitätssiegel Top-Heuriger geben wir den Konsumenten die Möglichkeit, rasch und einfach zu erfahren, dass in diesen Betrieben eine Qualitätsüberprüfung stattfindet“, sind sich Auer und Höfinger einig. Sie freuen sich über den Zuwachs an Top-Betrieben in Niederösterreich. Insgesamt lassen mittlerweile 130 Top-Heurige ihren Kunden und Gästen wissen, dass sie für ausgezeichnete Qualität stehen.

Der Traditionsbetrieb liegt samt Heurigen am Hauptplatz. Das mit kräftigen Farben und natürlichen Materialen eingerichtete Heurigenlokal wurde erst kürzlich renoviert. Rudolf Müllner gehört zu den Traisentaler Winzern, die neben Wein- auch Obstbau betreiben. Zum Weinangebot gesellt sich daher auch eine große Palette an Edelbränden sowie Obstsäften.

„Wir haben dieses Siegel angestrebt“

„Wir freuen uns sehr, das ist eine besondere Auszeichnung, die auch werbetechnisch viel bringt. Wir haben dieses Siegel angestrebt“, so Rudolf Müllner. Überzeugt haben könnten die Qualitätstester die hausgemachten Aufstriche, die prämierten Weine und die selbst gebackenen Mehlspeisen. „Berühmt sind wir auch für unser saures Rindfleisch“, so Müllner. Die Mitarbeiter, die hauptsächlich aus Familienangehörigen bestehen, lassen sich zu jedem Termin neue Schmankerl einfallen.

Viele Gäste kommen aus Krems, aber die meisten natürlich aus St. Pölten. „Schade ist nur, dass es keinen Bus gibt, der die Leute wieder nach Hause bringt“, sagt Müllner. Man könne sich nur schwer durch alle verschiedenen Weine und Edelbrände kosten.