Erstellt am 25. Mai 2016, 15:04

von Alex Erber

Zwei neue Mitglieder. Gesetzesnovelle hat Parlament passiert. Jetzt fix: Würmla und Atzenbrugg sagen dem Wagram auf Wiedersehen.

Die Nationalratsabgeordneten Johann Höfinger (links) und Johannes Schmuckenschlager haben die Eweiterung des Weinbaugebietes Traisental offiziell verkündet.  |  NOEN, privat/Johann Höfinger

In der jüngsten Sitzung des Nationalrates ist eine Novelle im Weinbaugesetz beschlossen worden. Ein besonders wichtiger Punkt, für den die Nationalratsabgeordneten Johann Höfinger und Bundes-Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager (beide VP) schon seit längerer Zeit kämpfen, betrifft die Verbesserung der Abgrenzung und Benennung von Weinherkünften. „Konkret bedeutet diese Änderung, dass sich die Weinbauregion zwischen Wagram und dem Traisental verschoben hat,“ erklären die Abgeordneten.

Atzenbrugg und Würmla nun "im Traisental"

Künftig sind die Gemeinden Atzenbrugg und Würmla in der Weinbauregion Traisental anstatt in der Weinbauregion Wagram angesiedelt. Zu Wagram zählt nun der politische Bezirk Tulln, ausgenommen der Gemeinden Sitzenberg-Reidling, Würmla sowie Atzenbrugg, und zum Traisental gehören die Stadt St. Pölten, der politische Bezirk St. Pölten und die Gemeinden Atzenbrugg, Sitzenberg-Reidling und Würmla.

„Das Weinbaugesetz ist ein Beweis dafür, dass klare Vorgaben die Qualität fördern“

Höfinger und Schmuckenschlager begrüßen diese Novelle besonders unter dem Gesichtspunkt der Qualität und sehen vor allem die exakte Herkunftsbezeichnung des Weines auf dem Etikett als Erfolgsgarantie für die heimischen Winzer. Daher freuen sie sich besonders, dass sie den Wunsch der Weinbauern endlich erfolgreich umsetzen konnten. „Das Weinbaugesetz ist ein Beweis dafür, dass klare Vorgaben die Qualität fördern,“ sind sich die Abgeordneten einig. Sie zeigen sich überzeugt, dass die Novelle die Vermarktungschancen des österreichischen Weins verbessern wird.