Herzogenburg

Erstellt am 14. Juli 2016, 12:33

von Alex Erber

„Vertrauen wurde gestärkt!“. FP-Schatzl freut sich und attackiert SP-Waringer. Sein Konter: „Bei uns alles korrekt, auch wenn blaue Beisitzer fehlen.“

FP-Schatzl: „Mein Vertrauen in die Demokratie ist gestärkt worden.“  |  NOEN

Der Verfassungsgerichtshof hat entschieden: Die Bundespräsidenten-Stichwahl muss wiederholt werden. Damit zumindest unglücklich ist SP-Kulturstadtrat Richard Waringer . Sein Vertrauen in die Demokratie sei durch die Wahlwiederholung nicht gestärkt.

FP-Stadtrat Wolfgang Schatzl sieht dies genau umgekehrt: „Mein Vertrauen in die Demokratie ist durch die Entscheidung zur Wahlwiederholung erst recht gestärkt.“

Der blaue Frontmann verstehe nicht, warum sich „Waringer derart echauffieren muss. Er sollte froh sein, dass er in einem demokratischen Staat lebt. Scheinbar muss es erst lernen, mit Entscheidungen und Fakten umzugehen, die ihm nicht passen. Traurig eigentlich, denn Derartiges sollte ein Erwachsener und Bürgervertreter nicht erst lernen müssen.“

"Kein Grund zur Freude für FPÖ"

SP-Stadtrat Richard Waringer bleibt dabei: „Dass die Meinungen zur Entscheidung ebenso auseinandergehen wie schon zuvor beim Wahlergebnis, dürfte nicht überraschen. Für die FP sollte diese Entscheidung dennoch kein Grund zur Freude sein. In den Bezirken, wo Mängel bei der Wahlabwicklung festgestellt wurden, haben auch FP-Wahlbeisitzer diese mitgetragen und müssen nun persönlich mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.“

Nachsatz: „In Herzogenburg wird auch bei der zweiten Stichwahl wieder alles streng nach Vorschrift verlaufen. Übrigens auch dann, wenn wie bei der jüngsten Wahl die von der FP nominierten Beisitzer in manchen Sprengeln nicht erscheinen.“