Erstellt am 15. September 2015, 09:08

von Michael Böck

Mit den Farben der Erde. Jungkünstler beteiligten sich an einem tschechischen Malwettbewerb. Ihr Werk wird nun in der Volksschule gezeigt.

Das Lieblingsbild des Publikums war »Abendessen in der Eulenfamilie«. Das bewunderten auch Volksschuldirektorin Sonja Ziegler, Bürgermeister Heribert Donnerbauer, Organisatorin Rosa Maria Grieder-Bednarik, Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer, Michaela Zalesakova (von der Slavischen Burgstätte), Botschafterin Dana Baschova und Künstlerin Irena Racek. Fotos: Michael Böck  |  NOEN, Michael Böck

Ausgeschrieben von der Südmährischen Region in Tschechien war das Ziel des Malwettbewerbs „Magische Farben der Erde“, den Schülern regionales Bewusstsein für Geschichte und Kultur näherzubringen.

Eine Auswahl dieses kunstvollen Schaffens kann den ganzen September über zu Unterrichtszeiten in der Volksschule Pleißing bewundert werden. Die Eröffnung der Ausstellung „Magische Farben der Erde“ fand im Beisein vieler Kunstbegeisterter statt.

Dazu zählten Botschafterin Dana Baschova, Künstlerin Irena Racek und Bürgermeister Heribert Donnerbauer. Dieser erklärte in kurzen Worten die Besonderheit des heimischen „Burgbildes“, mit dem Schüler den dritten Platz beim Wettbewerb belegten: Die Burg Hardegg, die früher als „Symbol der Wehrkraft“ galt, sei nun zum Symbol des „interkulturellen Austauschs“ geworden.

Organisatorin Rosa Maria Grieder-Bednarik und Volksschuldirektorin Sonja Ziegler freuten sich über die gelungene Veranstaltung, die von einem Blasmusikensemble ehemaliger Schüler musikalisch umrahmt wurde.


Bewerbdetails

Für den tschechischen Malwettbewerb kreierten 325 Schüler 95 Werke die, wie schon der Titel „Magische Farben der Erde“ sagt, mit rein natürlichen Tönen und Materialien gestaltet wurden.

Eine Fachjury wählte pro Kategorie die besten drei Kunstwerke aus. Die Volksschule Hardegg-Pleißing konnte einen schönen Erfolg erzielen: In der zweiten Kategorie „Gedächtnis der Nation (Örtliche Sagen)“ machte sie mit der Arbeit „Sommergewitter über der Burg Hardegg“ den dritten Platz.