Hollabrunn

Erstellt am 10. November 2017, 05:53

von Sandra Frank

Hollabrunns SPÖ auf der Suche nach Erfolgsrezepten. Sozialdemokraten stimmen sich bereits auf die Landtagswahl am 28.1.2018 ein und wollen im Wahlkampf für jede Region wichtige Schlüsselprojekte präsentieren.

WolfgangLuftensteiner schwor die SPÖ-Basis auf die Landtagswahlen ein.  |  SPÖ

„Wir kommen aus einem Wahlkampf und starten schon in den nächsten“, eröffnete Vorsitzender Richard Pregler die Zusammenkunft der Bezirks-SPÖ, die im Zeichen der anstehenden Landtagswahlen stand. „Gemeinsam NÖ besser machen!“ war das Motto des Samstagnachmittags.

„Wichtig, dass man wenige Themen mit viel Kraft vertritt“

Eigentlich sollte Niederösterreichs Spitzenkandidat Franz Schnabl kommen, um seine Vorstellungen für den Wahlkampf zu präsentieren und die Ideen der Basis zu hören. Da er erkrankt war, übernahm Wolfgang Luftensteiner diesen Part. „Wir fahren in die Bezirksorganisationen hinaus und wollen eure Themen in den Wahlkampf mitnehmen“, erklärte der Bildungssekretär am Karl Renner-Institut, dass es zusätzlich zu den Landesthemen um „wichtige Schlüsselprojekte aus jeder Region“ gehen werde.

Ins 145 Seiten umfassende Basispapier sei viel Hirnschmalz hineingesteckt worden, sagte Luftensteiner. Die Schlagworte im roten Wahlkampf werden Demokratiereform, Digitalisierung, leistbares Wohnen, Verkehr sowie Gesundheit und Pflege sein. „Und das Thema Sicherheit ist Franz ganz wichtig“, berichtete Luftensteiner, dass sich die SPÖ für mehr Polizisten im Land einsetzen wolle.

„Es ist wichtig, dass man wenige Themen mit viel Kraft vertritt“, mahnte der ehemalige Nationalratsabgeordnete Hannes Bauer, sich nicht in Kleinigkeiten und Grundsatzdiskussionen um die Aufteilung der Mandate zu verzetteln.

Mit letzterer sind die SPÖ-Mitglieder nämlich unzufrieden. Im Süden würde es sehr viele Abgeordnete geben, während der Wahlkreis Weinviertel in der Vergangenheit oft leer ausgegangen ist. Um das zu ändern, „müssen wir laufen“, schwor Pregler seine Mitglieder ein. Dass sich das auszahle, habe sich im vergangenen Nationalratswahlkampf gezeigt: „In einer schwarz, schwarz, schwärzeren Region haben wir ein gutes Ergebnis erzielt“, konstatierte der Bezirksvorsitzende.